Vom Manuskript zum Buch…
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7
Feb

Der Onyx Boox-60 im Uni-Praxistest

categories Erfahrungsbericht, Hardware, Universität, eBooks | wong it!     comments Leave a comment

Kürzlich gab es beim Literaturcafé einen Test zum Sony PRS-600 zu lesen, dem Gerät, das derzeit am deutschen Markt das wohl am verbreitetsten ist und das ich vor Kurzem beim Thalia vor Ort mit meinen Uniskripten testen durfte. Leider hat er mich besonders wegen der merkwürdig geteilten Anzeige von PDFs nicht überzeugen können – im oberen Teil des Bildschirms wurde eine Übersicht der A4-Seite gezeigt, darunter dann der ausgelesene Text noch einmal. Für wissenschaftliches Arbeiten nicht gerade brauchbar, außer man macht sich die Mühe, alle Unterlagen zu konvertieren, was mit einer kostenlosen Software wie Caliber durchaus möglich aber auch zeitaufwändig ist.

Ein weiteres Gerät am eReading-Himmel machte nun schon seit einer Weile von sich die Kunde und ich hatte das Glück, den Onyx Boox-60 für den Unibetrieb nun genauer unter die Lupe nehmen zu können.

Erster Eindruck
Boox-60 out of the boxMein erster Eindruck war durchaus positiv. Der Reader steckt in einer schwarzen Kunstlederhülle, die sich wie ein Buchumschlag aufklappen und halten lässt. Dabei waren noch USB-Kabel, Ladegerät und eine Kurzanleitung und alles zusammen in einer schnörkellosen, robusten Verpackung. Nichts zu meckern. Die Neugierde hat natürlich sofort gewonnen und ich war positiv überrascht, dass der Reader von Werk aus zu gut 90% geladen ankam – dem sofortigen Kennenlernen stand nichts im Wege. Bücher waren keine vorinstalliert, aber eine 2GB SD Karte dabei, die schnell mit den wichtigsten Uniskripten und zwei “Freizeitbüchern” versehen im Boox-60 landete.

Äußerlichkeiten
Onyx Boox-60Die erwähnte Schutzhülle bestand sofort den Praxistest – am Sofa liegen und den Reader wie ein Buch halten funktioniert einwandfrei. Alle Bedienelemente sind gut erreichbar, auch die SD Karte kann man ungestört einsetzen und herausnehmen. Dank einer Aussparung an der Hinterseite kann man auch problemlos an den Stylus gelangen. TOP!

Nimmt man den Boox-60 aus der Hülle heraus, liegt die Oberfläche frei – das schlichte weiße Design der Vorderseite erinnert etwas an einen iPod vergangener Generationen. Generell nichts Schlechtes. Die Rückseite ist nur im oberen Teil aus demselben weißen Kunsttoff, der untere Teil scheint aus gebürstetem Metall zu bestehen und fühlt sich etwas stumpf an. Ich fand die Haptik der Rückseite nicht sehr ansprechend und auch meine Kommilitonen waren nicht sonders angetan davon. Also, Hülle wieder drauf und alles ist gut.

Das Display kann gegenüber dem des Sony PRS-600 überzeugen. Da spiegelt nichts und die Schrift ist in allen Lebenslagen und Lichtverhältnissen scharf und gut lesbar. Einen Tick dunkler könnte sie sein, aber das ist möglicherweise persönliche Geschmackssache. Wobei das Lesen im Kinosaal dann bei einsetzender Werbung mangels Hintergrundbeleuchtung ausfiel… ;) Aber ein normales Buch hätte da auch nicht besser abgeschnitten.

Lesen
Die Menüführung des Boox-60 ist recht komfortabel und intuitiv bedienbar. Deutsch lässt sich zwar bereits als Menüsprache auswählen, funktioniert aber noch nicht; alles wird nach wie vor in Englisch angezeigt – das soll sich aber wohl mit dem kommenden Firmware-Update geben.

Mit dem Drücken der Power-Taste geht der Boox-60 in Standby, den er übrigens gute drei Tage aushält. Nettes Extra: wechselnde Bilder als Bildschirmschoner! Aus dem Standby ist der Boox-60 in 5 Sekunden wieder startbereit. War er vorher ganz abgeschlaten braucht er 17 Sekunden bis zur Einsatzbereitschaft.

Standard-Funktionen wie Bookmarks (Lesezeichen), etc. funktionieren alle einwandfrei. Nichts zu meckern. An allen Windows- und Linux-Rechnern wurde er Reader nach dem Anstecken via USB-Kabel (Standard-Mini-USB) anstandslos als Externlaufwerk erkannt und das Laden der Dateien funktioniert überall ganz einfach per drag’n'drop. SUPER! Einen Mac hatte ich leider nicht für Testzwecke zur Verfügung, vermute hier aber auch allgemeine Problemlosigkeit.

Nicht ganz so simpel (soll heißen: man muss schon im Internet nachlesen) ist das Installieren verschiedener Wörterbücher für den Boox-60 und eigene Schriften kann man ihm auch noch hinzufügen.

Praktisch ist auch die einblendbare Uhr – zum Lernen zwischen den Vorlesungen nett. Gut wäre noch eine kleine Alarm-Funktion, dass man den Anfang der nächsten Veranstaltung nicht verpasst.

Der Boox-60 und die Uni-Skripten
Wie gesagt habe ich den eReader mit in die Uni genommen und auch einigen Kommilitonen zum Testen in die Hand gedrückt. Die Textfiles und Text-PDFs waren allesamt kein Problem, nur die Randnotizen, auf die sich alle sehr gefreut haben, konnten nicht wirklich überzeugen – einigen war der Druck zuviel, den man auf das Display aufbringen muss damit sich “überhaupt etwas tut” und generell ist das Schreiben mit dem Stylus auf dem Touchscreen zu ungenau. Da kann ein Strich schonmal 6 Millimeter neben der eigentlichen Aufdrucksfläche erscheinen. Die Schrift wirkt pixelig und wird irgendwann einfach zu krakelig. Vor allem wird die Genauigkeit zum Rand des Touchscreens hin immer schlechter – also genau da, wo man Nozizen normalerweise macht. Für Markierungen im Text und Ausrufezeichen am Rand langt es aber allemal.

Eine Anregung kam von einer Kommilitonin: eventuell wär eine Randnotizfunktion wie sie beim OpenOffice oder auch M$Word vorhanden ist eine Alternative zum sinnvollen Exzerpieren von Texten, wobei mir persönlich da die Eingabe wohl ein wenig zu umständlich werden würde.

Positiv fiel dagegen auf, dass man ein doppelseitiges A4 Bild-PDF gut im Landscape-Modus lesen kann und eine Scan-Seite wird komplett angezeigt, sprich: es sind auch die Seitenzahlen gut zu erkennen, was beim wissenschaftlichen Arbeiten entscheidend ist. Wem die Schrift zu klein oder auch zu groß ist, der kann bei Bild-PDFs zwischen insgesamt 12 Zoom-Faktoren wählen. Es gibt dabei auch einen Auswahl-Zoom, die größte Vergrößerung sind 400%. Für Textdokumente gibt es 5 Schriftgrößen.

Basisfunktionen wie Blättern oder Menüführung können sowohl mit dem Stylus als auch mit dem Steuerkreuz bedient werden, wobei es sich als am praktischsten herausgestellt hat, beim Exzerpieren (also Lesen mit angeschalteter Annotations-Funktion für Randbemerkungen, etc.) mit dem Steuerkreuz zu blättern und den Stylus nur für die Anmerkungen zu nutzen.

WLAN & WLAN im Hörsaal
der Vienna Writer's Blog auf dem Boox-60Generell funktioniert WLAN mit dem Boox-60 ganz problemlos. Leider fehlt eine direkte Eingabe der URL, man ann Seiten nur über die Google-Suche erreichen. Voreingestellt sind Google, Wikipedia, Adobe und die Herstellerhomepage Onyx.

Wurde ein Netzwerk bereits einmal verbunden, startet der Boox-60 diese Verbindung automatisch. Sind mehrere drahtlose Netzwerke verfügbar von denen keines bisher verwendet wurde, kommt man auf eine Auswahlseite, auf der im Übrigen unten auch gleich die Mac-Adresse des Gerätes angezeigt wird – praktisch. Der Boox-60 unterstützt Verschlüsselungen WEP open und shared und hatte mit keinem der getesteten Drahtlosnetzwerke Probleme. Leider war das freie Studentennetzwerk am Campus defekt als ich dort war, aber ich vermute, das auch dieses einwandfrei funktionieren dürfte, das hat auch mit dem Palm Pilot immer hingehauen.

Für animierte Inhalte und Flash-Seiten ist das Display des Readers jetzt nicht direkt geeignet, aber für eMails und reine Informationssuche ist das Gerät tatsächlich brauchbar.

Musik
Ja, der Boox-60 spielt auch MP3s ab. Was ich etwas irritierend fand war, dass man die Lautstärke wohl nur mittels des an der Unterkante angebrachten Schalters ändern kann, aber generell ist die Musikwiedergabe während des Lesens kein Problem.

Studentenwünsche

* eine Funktion, mit der man Notiz-Verlinkungen in ein “Bild-Pdf” einfügen kann (also dass man dann am Rand z.B. einen Punkt hat, auf den man klicken kann und wo sich dann ein kleines Fenster öffnet, in das man (ähnlich wie bei der Word-Notiz-Funktion) etwas hineinschreiben kann)

* USB-Anschluss damit man z.B. eine Tastatur anschließen könnte und einen USB-Stick um Uniskripten direkt auf den Reader kopieren zu können

* Alarm-Funktionen, dass man beim Lernen zwischen den Vorlesungen den Anfang der nächsten Veranstaltung nicht verpasst

* Diktiergerät-Funktion (mit langer Aufnahmezeit um die Vorlesung aufzunehmen)

* externer Lautsprecher für Audiobooks und aufgenommene Sprachnotizen & Vorlesungen

* Kalenderfunktion (wie Sunbird bzw. Thunderbird-Kalender oder überhaupt einen Kalender der auf Google-Calendar zugreift) (wobei man ja über den Browser eh auf den Google-Kalender zugreifen kann…)

* Hintergrundlicht das man aber auch ausschalten kann

* verbesserte Schreib-Funktion

Fazit

+
plattformübergreifende Kompatibilität
Landscape-Ansicht in welcher man doppelseitige PDFs auch noch gut lesen kann
PDF-Zoom
Text-Markierungen
Annotations-Funktion
lange Akkulaufzeit
angenehmes Display auch bei stundenlangem Lesen; kein Spiegeln, etc.
WLAN
Mac-Adresse wird angezeigt, man muss nicht suchen

-
für’s Exzerpieren dürfte das Display eine Nummer größer sein
Touchscreen zu ungenau (vor allem zum Rand hin)
Refresh-Zeit ein klein wenig zu langsam (wobei es bei ausgeschlatetem “Full-Refresh” ok ist)
Haptik der Rückseite unangenehm (was sich mit dem Cover auch erledigt hat)

Generell waren wir uns alle einig: ein guter Anfang und vor allem gegenüber dem Sony PRS-600 wirklich im Unibetrieb brauchbar. Das tonnenhafte (und teure) Ausdrucken von Skripten könnte wirklich bald ein Ende haben und die Rückenschmerzen vom Bücherschleppen ebenso. Für den stetigen Gebrauch im Uni-Alltag ist der Boox-60 zwar noch etwas lückenhaft und ein 9″ Display wäre dem komfortablen Arbeiten sicher zuträglich, aber der Anfang ist gemacht. Das Interesse bei den Studenten, denen ich das Gerät gezeigt habe, ist durchaus geweckt und sie konnten sich vorstellen, einen eReader für den Uni-Alltag zu benutzen – wenn auch vielleicht eher ein 9″-Gerät. Der große Vorteil des eReaders ist tatsächlich das nicht-spiegelnde Display, das das lange Lesen und Lernen gegenüber dem an einem Computerbildschirm deutlich angenehmer macht. Auch die Möglichkeit, Textpassagen zu markieren und vor allem Randnotizen zu machen (wenn auch noch nicht optimal) ist hervorragend für Schüler und Studenten geeignet. Eventuell wäre dies sogar ein Anwendungsbereich für Lektoren, würde man sich und den Autoren ganze Papierfluten ersparen!

Ich bin schon gespannt, was Onyx uns im Laufe der nächsten Monate noch präsentieren wird und wie lange es noch dauert, bis die “technische Revolution” auch am Campus Einzug hält (und damit meine ich nicht flächendeckende Online-Einschreibung die zu unnötigen Wartesemestern führt ;) ).

Rating: ★★★½☆

GUTSCHEIN!!!
Das Beste zum Schluss: Ich kann stolz verkünden, dass Onyx für den Vienna Writer’s Blog einen -10%-Gutschein auf den Onyx Boox-60 zur Verfügung gestellt hat. Das heißt, Leser des VWB bekommen den Boox-60 um 296,95€! Einzulösen mit dem Code “Onyx-Boox-10%-off-austria” (die “” weglassen) bei ebookreaderstore.de.

Onyx Retail | Onyx Deutschland

29
Jan

Freitags-Füller

categories freitags-füller | wong it!     comments Leave a comment

1. Wenn ich nach links schaue, sehe ich meine Pinnwand mit all den Kärtchen, die den Hauptgedankengang meiner Dissertation markieren.

2. Das Schlafzimmer ist der Raum mit der besten Aussicht in meinem Haus.

3. Man kann sagen was man will, aber Katzen sind einfach plüschig.

4. Ein Haufen Stoff ist das letzte was ich gekauft habe.

5. Wenn es so kalt ist wie jetzt, geht es mir endlich mal richtig gut.

6. Mein Tag hat zu wenig Stunden, das denke ich immer öfter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein heißes Bad, morgen habe ich Essengehen geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen!

Den Freitags-Füller findet man hier. Viel Spaß!

29
Jan

Lebenszeichen

categories Hardware, Schreiber-Alltag | wong it!     comments Leave a comment

Nein, ich bin weder hinter der Nähmaschine versunken noch von meinem Stapel zu lesender Bücher erschlagen worden. ;) Ich hatte nur die letzten drei Tage mit der Rettung meines eh schon angeschlagenen Notebooks zu tun. Das Betriebssystem hat sich spontan verabschiedet, wie sich herausstellte war die Festplatte hin – der vierte Fehler am Gerät (Hitzeproblem, Akku hin, Tastatur hakt und jetzt kaputte Festplatte). Nach zwei Tagen wildem Überlegen, was ich nun tu – Plan b ist, einfach das Netbook an einen Monitor zu hängen – ergab es sich, dass im Freundeskreis noch eine unbenutzte Notebookfestplatte und zwei Speicherriegel auftauchten und die habe ich dann gestern Abend eingebaut. Läuft wieder. “Oscar” Lebt wieder. Vielleicht sollte ich ihn ab sofort eher “Phönix” nennen. ;)

Was sich sonst so tut: Ich schreibe fleißig an Kapitel 2 meiner Dissertation. 122 Seiten sind es derzeit insgesamt und ich habe vor, den Rohtext des zweiten Kapitels noch dieses Wochenende meinen fleißigen Testlesern der ersten Runde zu geben. Ich habe nämlich zwei Runden Testleser eingerechnet, die meine Arbeit VOR meinem Professor zu lesen bekommen. Sicher ist sicher. Danach gibt es dann auch nochmal eine runde Testleser und dann eine Endredaktion – ich bin meinen Kommilitonen, Freunden und meiner Familie wirklich dankbar, dass sie sich für den Lesedienst gemeldet haben! *freu*

Und, last not least steht mir seit einer Woche ein Testgerät des Onyx Boox-60 zur Verfügung, den ich gerade immer mit in die Uni schleppe um ihn auf seine Unitauglichkeit zu testen. Einen ausführlichen Bericht gibt es dann in der kommenden Woche.

Die Vorstellung des Apple iPad habe ich aum Rande mitverfolgt und bin nun gespannt, was man mit dem Ding denn nun wirklich machen kann… So recht habe ich noch keine Vorstellung davon und 10 Stunden Akkulaufzeit für einen “besseren eReader” oder ein “großes iPhone ohne Telefonierfunktion” oder auch ein “Netbook ohne Tastatur” oder auch ein “Surf-Tablet, das kein Flash unterstützt”… Hm. Nunja, es wird sich schon noch zeigen, was in dem Ding steckt und was die Konkurrenz nun alles bringen wird.

22
Jan

12 Monate- 12 Projekte

categories Handarbeiten | wong it!     comments Leave a comment

Just bin ich gleich bei Filia und Nagano auf ein nettes Projekt aufmerksam geworden – “Projekt 12-12″ oder auch “12 Monate- 12 Projekte”, das von Ereneda ins Leben gerufen wurde. Allerdings geht es dabei nicht ums Schreiben und auch nicht im Bilderserien. Einige werden ja schon mitbekommen haben, dass ich seit einer Weile wieder einem alten Hobby von mir fröhne, dem Nähen. Und genau darum geht es – oder generell um Handarbeiten (Stricken kann ich ja auch.. ;) ). Ein Projekt pro Monat, dass man am Ende des Jahres 12 selbstgemachte Dinge herzeigen kann. Diese müssen nichts Großes oder Aufwendiges sein, sondern es geht darum, sich überhaupt handwerklich zu betätigen und den Schreibtisch mal hinter sich zu lassen.

Der Wille ist da, ich hoffe die Zeit spielt mit, denn ich habe eh eine lange Liste an Dingen, die ich mir dringend mal nähen muss – Hose, Jacke, Oberteil für den Ball nächsten Monat, …

21
Jan

So lässt sich’s Schreiben…

categories Inspirationen, Internet, Tipp! | wong it!     comments Leave a comment

Gerade bei toxel.com entdeckt: 14 innovative und einfach stylische Schreibgeräte. Vom Kugelschreiber im Lippenstift über moderne Federvariationen und LED-beleuchteten Nachtkugelschreiber bis hin zum farbscannenden Hightech-Stift. Sehr, sehr cool! Da hat der alte Werbegeschenk-Kuli auf der Stelle ausgedient! ;)

Nachtschreiber

17
Jan

Lesesucht – Woran erkennt man, dass man lesesüchtig ist?

categories Bücher, Lesen, Stöckchen | wong it!     comments 3 comments

Gerade bin ich beim Blogschäfchen über einen Stock gestolpert, den ich sofort mitnehmen musste. (Die fett gedruckten Sätze treffen zu…)

1. Du hast deinen eigenen Sachbearbeiter bei Amazon!
2. Deine Kreditkartenabrechnungen werden per Büchersendung verschickt!
3. Du kaufst Teil 3 einer Serie und noch bevor du angefangen hast zu lesen, freust du dich auf Teil 4!
4. Du teilst das Jahr nicht in Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter auf, sondern Neuerscheinungen Frühjahr und Neuerscheinungen Herbst!
5. Die vielen Mails in deiner Mailbox sind keine Spams sondern die Lieferauskünfte deines Online-Buchhändlers!
6. Deinen Buchhändler wählst du danach aus, wie weit es bis zum nächsten Parkhaus ist, damit du nicht so weit so schwer tragen musst!
7. Dein Stapel ungelesener Bücher ähnelt in Höhe und Ausrichtung dem Schiefen Turm von Pisa! (Wenn es mal nur EIN Stapel wäre! ;) )
8. Du ärgerst dich im Mai, wenn ein im Oktober erscheinendes Buch noch nicht in der Datenbank deines Online-Buchhändlers zum Vorbestellen aufgeführt ist.
9. Die Familienmitglieder deiner Serienhelden sind dir geläufiger als deine eigenen Cousins und Cousinen!
10. Dein Postbote hasst dich!
11. Deine Familie erkennt dich ohne Buch vor dem Gesicht nicht mehr!
12. Du freust dich über ein schlechtes TV-Programm, denn es verschafft dir mehr Zeit zum Lesen!
13. Du überbietest dich im Eifer des Gefechts bei eBay selber!
14. Die Leihbücherei deines Heimatortes kann nur aufgrund deiner Buchspenden existieren!
15. Du verbringst alle Wochenenden im Baumarkt, um dir neue Regalbretter zuschneiden zu lassen!
16. Wenn dein SUB auf unter 5 sinkt, steigt dein Puls auf 180! (Hypothetisch. Ich vermute, das wird neh nie passieren…)
17. Man nennt dich auch den “Schrecken der Flohmärkte”!
18. Dein Vermieter kündigt dir, weil die Statik des Hauses nicht für deine Buchmengen ausgerichtet ist.
19. An Sonn- und Feiertagen bestellst du entweder online oder gehst an den Hauptbahnhof, um dir Suchtstoff zu beschaffen!
20. Wenn du in den Urlaub fährst, dann hast die Klamotten im Handgepäck und der Koffer ist voller Bücher! (ein weiterer Grund für einen eReader! ;) )
21. Du Deine Bücher grundsätzlich mit Schutzfolien versiehst, damit sie beim (sowieso schon vorsichtigen) Lesen nicht leiden.
22. Du bereits Freundschaften gekündigt hast, weil Du ausgeliehene Bücher beschädigt zurückbekommen hast.
23. Du heimlich in der Buchhandlung an den neuen Büchern riechst und Dich dabei verstohlen umsiehst.
24. Du Menschen, die die letzte Seite eines Buches zuerst lesen, für nicht gesellschaftsfähig hältst.
25. Jedes Buch behältst, obwohl es Dir überhaupt nicht gefallen hat oder Du es nie lesen wirst.
26. Du das Gefühl hast, einen guten Freund verloren zu haben, sobald Du ein gutes Buch beendet hast.
27. Du niemals das Haus ohne Buch verlässt. (Und wieder ein Grund für einen eReader. ;) )
28. Du Dich über Bücher ärgerst, die Dir nicht gefallen, Du sie aber trotzdem zuende liest.
29. Du Grundsätzlich für jedes Buch ein neues Lesezeichen verwendest.
30. Du anstatt vor das Aquarium vor Dein Bücherregal sitzt. (Gelegentlich. *räusper*)
31. Du als ansonsten friedliebender Mensch Mordgedanken bei schlampigen Übersetzungen oder Grammatik- und Rechtschreibfehlern hegst. (Doppelt dick gedruckt vorstellen, bitte!)
32. Du beim Lesen von dicken Bücher immer zwischendurch mal wieder den Klappentext liest.
33. Du Dich über Dein neues Auto nur deshalb freust, weil Du nun auch die schweren Hardcover mit Dir herumschleppen kannst.
34. Du Dir nicht vorstellen kannst, wie man in der Supermarktwarteschlange NICHT lesen kann.
35. Du Dir zu allen Feiertagen nur Bücher wünscht, obwohl Du mindestens zwei Leben bräuchtest, um Deinen derzeitigen SUB auch nur annähernd abbauen zu können.
36. Du Dir ein ausgeliehenes Buch, das Dir gut gefallen hat, nach dem Lesen kaufst, (obwohl Du noch nie ein Buch zweimal gelesen hast.)
37. Du nach jedem Kapitel die durchschnittliche Seitenanzahl je Kapitel berechnest.
38. Du unter allen Umständen ein neues Buch beginnen musst, nachdem Du das letzte fertig gelesen hast und Du dafür auch mitternächtliche Klettertouren im Nachthemd aufs Bücherregal auf Dich nimmst.
39. Du denkst, dass Du krank bist, wenn Du in einer Buchhandlung mal nichts kaufst.
40. Deine Umgebung völlig schockiert darauf reagiert, dich ohne Buch anzutreffen.
41. Du dich über ein schlechtes Fernsehprogramm und damit mehr Lesezeit freust. (Hey, den Satz hatten wir oben doch schonmal!)
42. Wenn du das Buch auch aufs Klo mit nimmst und liest.
43. Du andauern rufst: “Oh! Eine Buchhandlung!”
44. Du ständig über kreative Möglichkeiten nachsinnst, Deine wachsenden Bücherstapel unterzubringen.
45. Du diverse Listen -incl. Sub – führst bzw. Dateien anlegst, um den Überblick über die Bücher zu behalten.

Mehr als 10 Treffer: akut lesesüchtig.
Mehr als 20 Treffer: fortgeschrittenes Stadium.
Mehr als 30 Treffer: nicht mehr therapierbar.

18. könnte schlimmer sein. Ich geh’ mal eben zum Buchladen rüber…

13
Jan

Blogblumenparade

categories Blog-Parade | wong it!     comments 1 comment

Gerade beim Blog-Schäfchen entdeckt und für nett befunden: Die Blogblumenparade, die von Ricarda bereits zum dritten Mal ausgerufen wird. Ich war zwar noch nicht dabei, aber bei anderen Teilnehmern kann man richtig sehen, wie die Blogblume – die man übrigens hier erstellen kann – gewachsen ist…

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7
Jan

Happy Birthday, Hannes!!!

categories Schafe | wong it!     comments Leave a comment

Projekt HannesJa, Hannes der wollige Blogosphärenbummler hat heute Geburtstag – seinen ersten. In diesem Jahr hat er knappe 10.000Km hinter sich gebracht und unzählige Blogger besucht. Hier war Hannes ja auch und wir hatten eine tolle Zeit

Apropos Zeit, es wird Zeit, dass Hannes jetzt ein echtes Zuhause bekommt und sich zur Ruhe setzen kann. Bis zum 16.1. könnt Ihr noch abstimmen, wo Hannes schließlich seine Alterswiese bekommt.

-> Votet für den “Wiener Schreibblog”, Station 4!!! ;) Dann darf Hannes als Maskottchen des Vienna Writer’s Blog demnächst mit zur Buchmesse. Und ins Kaffeehaus. Und wieder mit zum Ball… Und… ;)

3
Jan

Das neue Jahr beginnt mit einer Suche…

categories Hardware, eBooks | wong it!     comments 1 comment

Erst einmal: frohes neues Jahr Euch allen!

Ja, meine Recherchen im Bereich eReading sind noch etwas vorangeschritten und die neueste Meldung scheint zu sein, dass bei der kommenden CES ein neues eBook-Format vorgestellt werden soll. Genannt “Blio” kann es vor allem Buchseiten so ausgeben, wie sie in Print aussehen würden, plus animierten Bildern und allem, was eBooks jetzt auch schon können.

Wie auch immer, das Ganze hat mich zum Nachdenken gebracht. Einen eReader für aktuelle Unterhaltungsliteratur hätte ich ja schon gerne, aber darüberhinaus wäre ich schon sehr glücklich, die ganzen Skripten und gescannten Texte für die Uni nicht immer ausdrucken zu müssen, um die Texte zu exzerpieren – spart Geld (Druckkosten & Bindung), Gewicht im Rucksack und Nerven…

Die eReader mit Touchscreen wie der Sony PRS-600 Touch oder Boox 60 sind ja schonmal super, um Textpassagen zu markieren und Anmerkungen an den Rand zu schreiben. Aber werden die Seitenzahlen bei als Text gescannten Dokumenten auch korrekt wiedergegeben, dass man Textstellen auch ernsthaft daraus zitieren kann?

Im Wintersemester 2009/2010 startete eine amerikanische Universität ein Pilotprojekt am Institut für Geschichte – einem Studiengang mit nativ viel Lektüre und Exzerptarbeit. Studenten bekamen ein Kindle DX mit vorinstallierter Pflichtlektüre und nur wenige Wochen darauf hatten sich fast alle Studenten die Printausgabe gekauft, weil die Möglichkeiten der Randnotizen umständlich waren und die Zitierfähigkeit beim Kindle DX einfach nicht gegeben; statt Seitenzahlen gibt das Kindle den aktuellen Stand im Text nur in % der gesamten Textlänge an. Wissenschaftlich also nicht brauchbar.

Das MobileRead Forum brachte zumindest ein wenig Erleuchtung – immerhin gibt es dort ausreichend Leute, die bereits eReader besitzen und zu allen nur denkbaren Zwecken verwenden oder verwenden wollen. Meine Frage nach einem wissenschaftlich nutzbaren eReader brachte folgende Ergebnisse zutage:

    Der IrexDR1000 wäre die beste Lösung für den Zweck, ist aber mit ca. 1000,-€ definitiv außerhalb meines Budgets.
    Der Sony PRS-900 Daily Edition ist mit 400$ (~260€) bezahlbar, aber in Europa nicht zu bekommen. Ich könnte zwar sicher Bekannte in den USA bitten, mir einen zu schicken, aber dann kommen noch Zollgebühren, etc. drauf und bis der eReader mit dem Umweg über den Zoll dann da ist, gibt es sicher schon die ersten CeBIT-Schnäppchen… *sfz*

Nun gut, bleiben derzeit der Onyx Boox-60 und der Sony PRS-600 übrig. Den Boox-60 gibt es übrigens mittlerweile um 299,-€ bei elektronischlesen.de, den PRS-600 um denselben Preis hier in Österreich in jedem Thalia, etc. Beide haben ein 6″ Display, beide haben Touchscreen, allerdings unterschiedliche Technologien. Der Touchscreen des PRS-600 liegt über dem eInk-Display, weshalb er eine spiegelnde Oberfläche hat, der Touchscreen des Boox-60 liegt unter dem eInk-Display und spiegelt nicht. Dafür ist er nur mit dem mitgelieferten Stylus zu bedienen – was mich jetzt nicht stört, ich habe schon bei den Palm Pilots keinen einzigen verloren. ;) Außerdem lassen sich damit besser Randnotizen gleich im Text schreiben. Wobei auch im MobileRead-Forum noch nichts zu finden war, ob man diese Randnotizen auch in den PC exportieren könnte. Sicher eine sinnvolle Funktion für den akademischen Gebrauch von eReadern, aber nicht zwingend ein k.o.-Kriterium.

Ich werde also in nächster Zeit mal die Augen weiter offen und Euch auf dem Laufenden halten… Für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen – hier gibt es eine praktische Übersicht über alle eReader auf dem Markt…

31
Dec

Byebye 2009

categories Schreiber-Alltag | wong it!     comments Leave a comment

Gerade beim BlogSchäfchen entdeckt und für gut befunden: der Jahresrückblick.

Statt dem üblichen “verdammt, ich habe von meiner Vorsätzeliste nix geschafft und es sind noch 12 Dinge dazu gekommen” versuche ich also dieses Jahr mal so einen praktischen Rückblick auch für mich…

Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Stress und Müdigkeit

2009 zum ersten Mal getan?
In der Öffentlichkeit ein fremdes Kind ange”buh”t weil es Tauben gescheucht hat. Tat gut.

2009 leider gar nicht getan?
eine liebe Freundin besucht

Zugenommen oder abgenommen?
zu. leider…

Stadt des Jahres?
Lehrte – ich wusste gar nicht, dass mein Vater sich noch verfahren kann! *lach*

Haare länger oder kürzer?
kürzer

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Keine Ahnung, aber eine neue Brille habe ich bekommen, ja.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. Hoffe ich…

Verliebt?
Seit Jahren in denselben. ;)

Getränk des Jahres?
Kaffee. Schwarzer Tee. Redbull-Cola. Und dann wieder von vorne…

Essen des Jahres?
Marzipanmousse mit zweierlei Schokosoße… *mjam*

Die schönste Zeit verbracht mit?
dem Lemming an meiner Seite

Die meiste Zeit verbracht mit?
meinem Rechner und viel zu vielen Büchern

Song des Jahres?
keine Ahnung, habe so lange keine Musik mehr gehört…

Buch des Jahres?
In Wahrheit wird viel mehr gelogen

Film des Jahres?
keine Ahnung, hab ich auch verpasst…

Konzert des Jahres?
Depeche Mode im Dezember in der Wiener Stadthalle :)

TV-Serie des Jahres?
Dexter – ungeschlagen und nur knapp gefolgt von TrueBlood

Erkenntnis des Jahres?
Wissenschaftliches Schreiben ist anders als Prosa. (Wie unerwartet! *sfz*)

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Zeitverschwendung, Verzögerungen und Kopfschmerzen

Nachbar des Jahres?
der neue Psycho-Student von nebenan

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
die Diss doch fertigzuschreiben

Schlimmstes Ereignis?
Totalselbstzweifelanfall im September

Schönstes Ereignis?
Als ich im Februar als Mentee bei den Mörderischen Schwestern die Bekanntschaft mit Sabine Deitmer machen durfte.

2009 war mit einem Wort?
Arbeitsreich.

Der Ausblick

Gute Vorsätze für 2010?
Die Üblichen: Mehr Zeit für mich, mehr ausgehen, weniger Schoki, etc.pp.

Was ist für 2010 geplant?
Diss samt Rigorosum und allem Drumrum hinter mich bringen, meinen Krimi veröffentlichen und Urlaub.

Was soll sich ändern?
Die Tage sollen ab sofort 48 Stunden haben. Und ich hätte gerne Instant-Motivation und -Nerven in Flaschen oder Pulverform oder so… Und Geld bekommen für das, womit ich meine Zeit verbringe wäre auch super…

Was darf ruhig so bleiben?
Der Mann und die Katzen, die sind schon ok. ;)

Joa, wer mag, darf sich hier gerne bedienen. *s*

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