Vom Manuskript zum Buch…
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15
Mar

„Harry, hol schon mal den Wagen“

categories Krimi, Wien, Workshop | wong it!    

Für alle, die schon einmal (schriftlich) zum Mörder werden wollten, gibt Krimiautorenkollegin Anni Bürkl in Wien bald wieder einen Schreibworkshop, der es in sich hat:

„Harry, hol schon mal den Wagen“ oder auch: „Nicht schießen, ich bin der Autor!“

Getroffen wird sich alle 4 bis 6 Wochen “zur kriminalistischen Verschwörung”.

1. Termin & Startschuss ;-)
Dienstag, 23. März 2010
17 bis 21 Uhr

Alle Infos gibt es unter texteundtee.at/schreibworkshops. Viel Spaß!

5
Mar

Kalligraphie Workshop – Bericht

categories Erfahrungsbericht, Workshop | wong it!    

Der Workshop ist schon eine ganze Weile her, aber den Bericht bin ich Euch ja noch schuldig…

Die Kurzfassung: Es war super! Die Räume der Pfarrbibliothek Korneuburg waren voll mit interessierten Besuchern und ich war schrecklich aufgeregt. ;) Der Vortragteil lief gut und die ganzen Anschauungsobjekte, die ich mitgebracht hatte, wurden neugierig beäugt, betastet und weitergegeben – Muster von Pergament und verschiedenen Qualitäten Büttenpapier machten ihre Runden und die Besucher gingen mit den unterschiedlichen Kalligraphiematerialien auf Tuchfühlung.

Kalligraphie Workshop

Ein weiteres Highlight waren “Sonderschriften” wie beispielsweise die Blindenschrift “Braille”, die auf einem 2×3-Punkte-System beruht. Mit Einführung vom Computern wurde das Schriftsystem um zwei weitere Punkte erweitert um Sonderzeichen wie das @ abzudecken. Letzteres hatte auch Rätsel aufgegeben, denn das Zeichen ist keinesfalls erst mit den eMails entstanden, sondern ist schon im Mittelalter als kaufmännisches Zeichen belegt. Noch viel älter und dafür bis heute nicht entschlüsselt sind übrigens die Rongorongo-Tafeln von der Osterinsel. Die Kurrentschrift konnten dafür fast alle Anwesenden problemlos lesen!

Genug der Theorie, vom Schreiben sprechen macht noch keinen Kalligraphen. Und so wurden im Anschluss noch Gänsefedern geschnitten, Tinten, Tuschen und verschiedene Schriften ausprobiert und schließlich gestalteten die Besucher sich ihre eigenen Lesezeichen. Außerdem wurden Briefe aus Weltkriegszeiten gelesen und einige versuchten sich an Braille.

Das viele positive Feedback lässt mich hier behaupten, dass alle Anwesenden Spaß hatten – ich jedenfalls kann es von mir mit Sicherheit bestätigen. ;) Und für die Zukunft habe ich beschlossen, die Feder wieder öfter zu schwingen. ;)

Herzlichen Dank an das Team der Pfarrbibliothek Korneuburg für die herrausragende Zusammenarbeit und an alle Teilnehmer – es war mir wirklich ein Vergnügen!

16
Feb

Kalligraphie Workshop

categories Kunst, Tipp!, Workshop | wong it!    

Am kommenden Dienstag findet in der Korneuburger Pfarrbibliothek ein Kalligraphie Workshop statt – und zwar mit mir. *freu* Ich bin schon ganz aufgeregt, ich habe nämlich keine Ahnung, wie viele Menschen kommen werden und wer das alles sein wird. Ich glaube, meine Backup-Tasche wird dicker als die eigentliche Präsentation. ;)

Flyer

19
Apr

Ui, Verschlüsselung! Mysteriös!!!

categories Ausstellung, Erfahrungsbericht, Internet, Krimi, Wien, Workshop | wong it!    

Linuxwochen in Wien
Gestern habe ich es tatsächlich geschafft, den Verschlüsselungsworkshop im Rahmen der Linuxwochen in Wien zu besuchen. War schon spannend – nicht alles neu, aber das liegt wohl mehr an meiner Zeit in einem Informatikerwohnheim… Geleitet wurde der Workshop von zwei Jungs von quintessenz.at.

Zuerst einmal: es war wirklich für alle etwas dabei – von absolutem Anfänger bis zum IT-Profi und alles dazwischen. Ein bisschen was Historisches zur Verschlüsselung, wie beispielsweise vor Urzeiten Sklaven geheime Botschaften auf die Kopfhaut tätowiert wurden und der “Empfänger” sie dann bloß noch rasieren musste über die Skytale des General Pasanius bis zu Cäsar, wo es dann das erste Mal spannend wurde – Mitmachen war angesagt. Jeder bekam einen Zettel mit einem 26×26-Quadrat, in dem die Buchstabend des Alphabets je Reihe um einen weiter verschoben waren – das ist auch schon das ganze Geheimnis: Substitution = ein Buchstabe wird durch einen anderen ersetzt. Nimmt man beispielsweise den Schlüssel “j”, so bekommt man a=k, b=l, c=m, d=n, etc. Mein Übungssatz hieß folglich: “kbwob cmrgkbjob ukdob”. (Alle, die mich jetzt persönlich kennen, wissen, dass Kater Jakob schwarz und schrecklich arm ist – vor allem, wenn er Hunger hat… ;) )

Next Step: Vignere-Verschlüsselung, also mit mehrstelligen Schlüssel. Der Schlüssel ist also nicht nur einstellig (“j”), sondern hat mehrere Zeichen (“jkl”). Der erste Buchstabe wird also nach dem 1. Schlüsselzeichen, der zweite nach dem 2., der dritte nach dem 3. übersetzt, danach fängt die Reihe wieder von vorne an (4 nach 1, 5 nach 2, etc.). Die sicherste Methode dieser Art wäre im Übrigen die Vernam-Verschlüsselung, bei welcher der Schlüssel genauso viele Zeichen hat, wie der zu verschlüsselnde Text.

Nunja, alle bislang genannten sind symmetrische Verfahren – wenn jemand den Schlüssel kennt, kann er alle Nachrichten sowohl ver- als auch entschlüsseln. Symmetrische Verfahren benutzen quasi denselben Schlüssel für den Hin- wie auch den Rückweg.

Für moderne Kommunikationsformen reicht das nicht mehr hin, also wird zu asymetrischen Verfahren gegriffen, bei welchen der Schlüssel zum Verschlüsseln ein anderer ist, als jener zum Entschlüsseln, also ein 2-Schritt-Weg: Hin und Hin statt Hin und Zurück. Ich muss zugeben, im Detail habe ich das auch noch nicht vollständig begriffen, aber ich werde das sicher noch weiter verfolgen. Fleißig mitgerechnet habe ich allerdings. Mit Primzahlen – und plötzlich machte einiges aus dem Mathematikunterricht Sinn! (Hätten die Mathelehrer einem das Ganze nicht auch so spannend erklären können???) Wieder gab es ein Quadrat – zum Üben mit 0-4 auf beiden Skalen und dann fleißig multiplizieren. 0×0=0, 0×1=0,… Dabei kann das Ergebnis auch wieder maximal 4 lauten, alles darüber wird wieder mit 0-4 ersetzt. Ok, gar nicht so kompliziert wie es grad klingt: Die Zahlenreihe 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 wird zu 0, 1, 2, 3, 4, 0, 1, 2, 3. Wenn man das also in das Quadrat einträgt, kommt quasi ein Sudoku raus – jede Zahl ist in jeder Reihe einmal vertreten. Bei den Spalten ist das noch etwas anders, aber da haperte es auch noch am spontanen Durchschauen. Und leider auch an der Zeit, denn die zwei Stunden, die der Workshop dauern sollte waren jetzt auch schon fast um.

Also noch ein kurzer Blick auf die moderne Anwendung. Zu allererst, klar: eMails. PGP und S/MIME fielen als Stichworte, Ca.cert purzelte gleich hinterher und die eingesessenen ITler wussten worum es ging. Ich nur im Prinzip – es handelt sich um Sicherheitszertifikate, die mn zum sicheren Versenden von eMails nutzen kann.

Weiter ging’s mit Steganographie, also etwa einen Text in einer anderen Datei, beispielsweise einem Bild, verbergen. Das kannte ich schon aus dem Informatikerwohnheit, wie das Programm damals hieß, weiß ich allerdings nicht mehr. Gestern gab es zu dem Zweck steghide und dann war die Zeit leider auch schon um… Hier aber mal ein kleines Bild – nur mal so… *zaunpfahl*
La Gioconde by crystalxp.net

Ich habe ürbigens die ganze Zeit an das Kryptex von Leonardo da Vinci denken müssen. Er war übrigens auch ein Meister im Verschlüsseln – dass er Spiegelschrift geschrieben hat, wurde erst viele Jahre (Jahrhunderte?) nach seinem Tod herausgefunden. Übrigens kann man sich ein Kryptex auch anfertigen lassen. Nicht ganz günstig aber schööön! ;) Selberbauen geht natürlich auch… (Das ist dann zwar nicht schön, aber immerhin günstig.)
cryptex.org

28
Dec

Ein Roman in einem Jahr

categories Inspirationen, Schreiber-Alltag, Tipp!, Workshop | wong it!    

Wo wir gerade bei “mehr schreiben” waren: Am 1. Jänner gibt es auf www.ein-roman-in-einem-jahr.de ein großes Mitmachprojekt vom Autorenhaus Verlag. “Auf der Grundlage Ihrer beliebten Zeitungskolumne erzählt Louise Doughty in ihrem Buch ‘Ein Roman in einem Jahr’ humorvoll, offen und witzig vom Alltag und der Arbeit eines Schriftstellers. Die praktischen Kapitel sind so ausgewühlt und eingeteilt, dass der Leser sich eines pro Woche vornehmen kann. Sie beginnen mit dem wichtigen Satz für den Anfang und reichen über die Erzählperspektive bis hin zur Konstruktion des Plots. An jedes zweite Kapitel schließt eine praktische Übung an, die hilft, eigene Ideen zu entwickeln, aus denen ein Roman entstehen kann.”

Ab 1. Januar 2008 wird jede Woche ein Kapitel des Buches online veröffentlicht, jede zweite Woche gibt es eine Aufgabe, welche die Leser direkt beantworten und diskutieren können. Außerdem wird die Autorin selbst einzelne Leserbeiträge kommentieren.
Nunja, wir dürfen gespannt sein!
Wer lieber “offline” und für sich arbeiten möchte, kann das Buch auch hier vorbestellen (Erscheinungstermin: März 2008). Buchrezension folgt!

27
Nov

Autobiografische Schreibwoche in Wien

categories Kalender, Wien, Workshop | wong it!    

Das neue Jahr geht mit einer autobiographischen Schreibwoche gut los – Zeit für neue Neujahrsvorsätze! In 20 Kurseinheiten gibt es viele Ideen für das eigene Schreiben, Erfrischungsgetränke, Snacks und Kursunterlagen, Notizbuch und Bleistift sind auch mit dabei. Dann kann es ja losgehen!

    wann?: Mittwoch den 2.1. 2008 bis Sonntag den 6.1. 2008, jeweils 10 bis 14Uhr
    wo?: Café Ephata, Garbergasse 14, 1060 Wien
    Kosten? € 150 (4 – 12 Teilnehmer, Anmeldungen bis 21.12.2007); € 135 bei Anmeldung bis 30.11. 2007

Infos und Anmeldung:
Tel. +43 1 597 18 26, Monika Zachhuber (Mo-Fr 9-10Uhr)
E-Mail: ebbeundflutbuchhandlung@yahoo.com

28
Aug

ooooch…

categories Internet, Schreiber-Alltag, Termine, Wien, Workshop | wong it!    

Schade! Der web 2.0 Workshop mit Wolfgang Tischer fällt leider wegen mangelnder Teilnahme aus… :( Aber ein Ersatztermin ist für Februar 2008 geplant!

7
Aug

Schreibwerkstatt im KZ

categories Termine, Tipp!, Workshop | wong it!    

Im November findet eine dreitägige Schreibwerkstatt für Jugendliche und junge Erwachsene statt. Ort: Das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen in Brandenburg.

“In der dreitägigen Schreibwerkstatt setzen sich die jugendlichen und jungen erwachsenen Teilnehmer schreibend mit dem ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen auseinander. Unter Anleitung der Autorin und Schreibdozentin Carmen Winter werden Texte geschrieben und diskutiert.”

Infos gibt’s hier!

19
Jul

Sommerworkshop in Wien

categories Bloggen, Internet, Kalender, Marketing, Podcast, Schreiber-Alltag, Second Life, Termine, Tipp!, Wien, Workshop | wong it!    

*freu* Das Literatur-Café gibt in Zusammenarbeit mit mit der Werkstätte Kunstberufe (Eine Kooperation von Verband Wiener Volksbildung und Universität Wien) einen Sommerworkshop in Wien! Vom 31. August bis 2. September geht es darum, “wie Weblogs, Podcasts und all die anderen Dinge, die unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst werden, für Kunst und Kultur und insbesondere für die Literatur eingesetzt werden können.” Ich bin schon gespannt!!!

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