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7 Feb |
Der Onyx Boox-60 im Uni-Praxistest Erfahrungsbericht, Hardware, Universität, eBooks | wong it!
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Kürzlich gab es beim Literaturcafé einen Test zum Sony PRS-600 zu lesen, dem Gerät, das derzeit am deutschen Markt das wohl am verbreitetsten ist und das ich vor Kurzem beim Thalia vor Ort mit meinen Uniskripten testen durfte. Leider hat er mich besonders wegen der merkwürdig geteilten Anzeige von PDFs nicht überzeugen können – im oberen Teil des Bildschirms wurde eine Übersicht der A4-Seite gezeigt, darunter dann der ausgelesene Text noch einmal. Für wissenschaftliches Arbeiten nicht gerade brauchbar, außer man macht sich die Mühe, alle Unterlagen zu konvertieren, was mit einer kostenlosen Software wie Caliber durchaus möglich aber auch zeitaufwändig ist.
Ein weiteres Gerät am eReading-Himmel machte nun schon seit einer Weile von sich die Kunde und ich hatte das Glück, den Onyx Boox-60 für den Unibetrieb nun genauer unter die Lupe nehmen zu können.
Erster Eindruck
Mein erster Eindruck war durchaus positiv. Der Reader steckt in einer schwarzen Kunstlederhülle, die sich wie ein Buchumschlag aufklappen und halten lässt. Dabei waren noch USB-Kabel, Ladegerät und eine Kurzanleitung und alles zusammen in einer schnörkellosen, robusten Verpackung. Nichts zu meckern. Die Neugierde hat natürlich sofort gewonnen und ich war positiv überrascht, dass der Reader von Werk aus zu gut 90% geladen ankam – dem sofortigen Kennenlernen stand nichts im Wege. Bücher waren keine vorinstalliert, aber eine 2GB SD Karte dabei, die schnell mit den wichtigsten Uniskripten und zwei “Freizeitbüchern” versehen im Boox-60 landete.
Äußerlichkeiten
Die erwähnte Schutzhülle bestand sofort den Praxistest – am Sofa liegen und den Reader wie ein Buch halten funktioniert einwandfrei. Alle Bedienelemente sind gut erreichbar, auch die SD Karte kann man ungestört einsetzen und herausnehmen. Dank einer Aussparung an der Hinterseite kann man auch problemlos an den Stylus gelangen. TOP!
Nimmt man den Boox-60 aus der Hülle heraus, liegt die Oberfläche frei – das schlichte weiße Design der Vorderseite erinnert etwas an einen iPod vergangener Generationen. Generell nichts Schlechtes. Die Rückseite ist nur im oberen Teil aus demselben weißen Kunsttoff, der untere Teil scheint aus gebürstetem Metall zu bestehen und fühlt sich etwas stumpf an. Ich fand die Haptik der Rückseite nicht sehr ansprechend und auch meine Kommilitonen waren nicht sonders angetan davon. Also, Hülle wieder drauf und alles ist gut.
Das Display kann gegenüber dem des Sony PRS-600 überzeugen. Da spiegelt nichts und die Schrift ist in allen Lebenslagen und Lichtverhältnissen scharf und gut lesbar. Einen Tick dunkler könnte sie sein, aber das ist möglicherweise persönliche Geschmackssache. Wobei das Lesen im Kinosaal dann bei einsetzender Werbung mangels Hintergrundbeleuchtung ausfiel… ;) Aber ein normales Buch hätte da auch nicht besser abgeschnitten.
Lesen
Die Menüführung des Boox-60 ist recht komfortabel und intuitiv bedienbar. Deutsch lässt sich zwar bereits als Menüsprache auswählen, funktioniert aber noch nicht; alles wird nach wie vor in Englisch angezeigt – das soll sich aber wohl mit dem kommenden Firmware-Update geben.
Mit dem Drücken der Power-Taste geht der Boox-60 in Standby, den er übrigens gute drei Tage aushält. Nettes Extra: wechselnde Bilder als Bildschirmschoner! Aus dem Standby ist der Boox-60 in 5 Sekunden wieder startbereit. War er vorher ganz abgeschlaten braucht er 17 Sekunden bis zur Einsatzbereitschaft.
Standard-Funktionen wie Bookmarks (Lesezeichen), etc. funktionieren alle einwandfrei. Nichts zu meckern. An allen Windows- und Linux-Rechnern wurde er Reader nach dem Anstecken via USB-Kabel (Standard-Mini-USB) anstandslos als Externlaufwerk erkannt und das Laden der Dateien funktioniert überall ganz einfach per drag’n'drop. SUPER! Einen Mac hatte ich leider nicht für Testzwecke zur Verfügung, vermute hier aber auch allgemeine Problemlosigkeit.
Nicht ganz so simpel (soll heißen: man muss schon im Internet nachlesen) ist das Installieren verschiedener Wörterbücher für den Boox-60 und eigene Schriften kann man ihm auch noch hinzufügen.
Praktisch ist auch die einblendbare Uhr – zum Lernen zwischen den Vorlesungen nett. Gut wäre noch eine kleine Alarm-Funktion, dass man den Anfang der nächsten Veranstaltung nicht verpasst.
Der Boox-60 und die Uni-Skripten
Wie gesagt habe ich den eReader mit in die Uni genommen und auch einigen Kommilitonen zum Testen in die Hand gedrückt. Die Textfiles und Text-PDFs waren allesamt kein Problem, nur die Randnotizen, auf die sich alle sehr gefreut haben, konnten nicht wirklich überzeugen – einigen war der Druck zuviel, den man auf das Display aufbringen muss damit sich “überhaupt etwas tut” und generell ist das Schreiben mit dem Stylus auf dem Touchscreen zu ungenau. Da kann ein Strich schonmal 6 Millimeter neben der eigentlichen Aufdrucksfläche erscheinen. Die Schrift wirkt pixelig und wird irgendwann einfach zu krakelig. Vor allem wird die Genauigkeit zum Rand des Touchscreens hin immer schlechter – also genau da, wo man Nozizen normalerweise macht. Für Markierungen im Text und Ausrufezeichen am Rand langt es aber allemal.
Eine Anregung kam von einer Kommilitonin: eventuell wär eine Randnotizfunktion wie sie beim OpenOffice oder auch M$Word vorhanden ist eine Alternative zum sinnvollen Exzerpieren von Texten, wobei mir persönlich da die Eingabe wohl ein wenig zu umständlich werden würde.
Positiv fiel dagegen auf, dass man ein doppelseitiges A4 Bild-PDF gut im Landscape-Modus lesen kann und eine Scan-Seite wird komplett angezeigt, sprich: es sind auch die Seitenzahlen gut zu erkennen, was beim wissenschaftlichen Arbeiten entscheidend ist. Wem die Schrift zu klein oder auch zu groß ist, der kann bei Bild-PDFs zwischen insgesamt 12 Zoom-Faktoren wählen. Es gibt dabei auch einen Auswahl-Zoom, die größte Vergrößerung sind 400%. Für Textdokumente gibt es 5 Schriftgrößen.
Basisfunktionen wie Blättern oder Menüführung können sowohl mit dem Stylus als auch mit dem Steuerkreuz bedient werden, wobei es sich als am praktischsten herausgestellt hat, beim Exzerpieren (also Lesen mit angeschalteter Annotations-Funktion für Randbemerkungen, etc.) mit dem Steuerkreuz zu blättern und den Stylus nur für die Anmerkungen zu nutzen.
WLAN & WLAN im Hörsaal
Generell funktioniert WLAN mit dem Boox-60 ganz problemlos. Leider fehlt eine direkte Eingabe der URL, man ann Seiten nur über die Google-Suche erreichen. Voreingestellt sind Google, Wikipedia, Adobe und die Herstellerhomepage Onyx.
Wurde ein Netzwerk bereits einmal verbunden, startet der Boox-60 diese Verbindung automatisch. Sind mehrere drahtlose Netzwerke verfügbar von denen keines bisher verwendet wurde, kommt man auf eine Auswahlseite, auf der im Übrigen unten auch gleich die Mac-Adresse des Gerätes angezeigt wird – praktisch. Der Boox-60 unterstützt Verschlüsselungen WEP open und shared und hatte mit keinem der getesteten Drahtlosnetzwerke Probleme. Leider war das freie Studentennetzwerk am Campus defekt als ich dort war, aber ich vermute, das auch dieses einwandfrei funktionieren dürfte, das hat auch mit dem Palm Pilot immer hingehauen.
Für animierte Inhalte und Flash-Seiten ist das Display des Readers jetzt nicht direkt geeignet, aber für eMails und reine Informationssuche ist das Gerät tatsächlich brauchbar.
Musik
Ja, der Boox-60 spielt auch MP3s ab. Was ich etwas irritierend fand war, dass man die Lautstärke wohl nur mittels des an der Unterkante angebrachten Schalters ändern kann, aber generell ist die Musikwiedergabe während des Lesens kein Problem.
Studentenwünsche
* eine Funktion, mit der man Notiz-Verlinkungen in ein “Bild-Pdf” einfügen kann (also dass man dann am Rand z.B. einen Punkt hat, auf den man klicken kann und wo sich dann ein kleines Fenster öffnet, in das man (ähnlich wie bei der Word-Notiz-Funktion) etwas hineinschreiben kann)
* USB-Anschluss damit man z.B. eine Tastatur anschließen könnte und einen USB-Stick um Uniskripten direkt auf den Reader kopieren zu können
* Alarm-Funktionen, dass man beim Lernen zwischen den Vorlesungen den Anfang der nächsten Veranstaltung nicht verpasst
* Diktiergerät-Funktion (mit langer Aufnahmezeit um die Vorlesung aufzunehmen)
* externer Lautsprecher für Audiobooks und aufgenommene Sprachnotizen & Vorlesungen
* Kalenderfunktion (wie Sunbird bzw. Thunderbird-Kalender oder überhaupt einen Kalender der auf Google-Calendar zugreift) (wobei man ja über den Browser eh auf den Google-Kalender zugreifen kann…)
* Hintergrundlicht das man aber auch ausschalten kann
* verbesserte Schreib-Funktion
Fazit
+
plattformübergreifende Kompatibilität
Landscape-Ansicht in welcher man doppelseitige PDFs auch noch gut lesen kann
PDF-Zoom
Text-Markierungen
Annotations-Funktion
lange Akkulaufzeit
angenehmes Display auch bei stundenlangem Lesen; kein Spiegeln, etc.
WLAN
Mac-Adresse wird angezeigt, man muss nicht suchen
-
für’s Exzerpieren dürfte das Display eine Nummer größer sein
Touchscreen zu ungenau (vor allem zum Rand hin)
Refresh-Zeit ein klein wenig zu langsam (wobei es bei ausgeschlatetem “Full-Refresh” ok ist)
Haptik der Rückseite unangenehm (was sich mit dem Cover auch erledigt hat)
Generell waren wir uns alle einig: ein guter Anfang und vor allem gegenüber dem Sony PRS-600 wirklich im Unibetrieb brauchbar. Das tonnenhafte (und teure) Ausdrucken von Skripten könnte wirklich bald ein Ende haben und die Rückenschmerzen vom Bücherschleppen ebenso. Für den stetigen Gebrauch im Uni-Alltag ist der Boox-60 zwar noch etwas lückenhaft und ein 9″ Display wäre dem komfortablen Arbeiten sicher zuträglich, aber der Anfang ist gemacht. Das Interesse bei den Studenten, denen ich das Gerät gezeigt habe, ist durchaus geweckt und sie konnten sich vorstellen, einen eReader für den Uni-Alltag zu benutzen – wenn auch vielleicht eher ein 9″-Gerät. Der große Vorteil des eReaders ist tatsächlich das nicht-spiegelnde Display, das das lange Lesen und Lernen gegenüber dem an einem Computerbildschirm deutlich angenehmer macht. Auch die Möglichkeit, Textpassagen zu markieren und vor allem Randnotizen zu machen (wenn auch noch nicht optimal) ist hervorragend für Schüler und Studenten geeignet. Eventuell wäre dies sogar ein Anwendungsbereich für Lektoren, würde man sich und den Autoren ganze Papierfluten ersparen!
Ich bin schon gespannt, was Onyx uns im Laufe der nächsten Monate noch präsentieren wird und wie lange es noch dauert, bis die “technische Revolution” auch am Campus Einzug hält (und damit meine ich nicht flächendeckende Online-Einschreibung die zu unnötigen Wartesemestern führt ;) ).
Rating: 




GUTSCHEIN!!!
Das Beste zum Schluss: Ich kann stolz verkünden, dass Onyx für den Vienna Writer’s Blog einen -10%-Gutschein auf den Onyx Boox-60 zur Verfügung gestellt hat. Das heißt, Leser des VWB bekommen den Boox-60 um 296,95€! Einzulösen mit dem Code “Onyx-Boox-10%-off-austria” (die “” weglassen) bei ebookreaderstore.de.
Onyx Retail | Onyx Deutschland
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3 Jan |
Das neue Jahr beginnt mit einer Suche… Hardware, eBooks | wong it!
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Erst einmal: frohes neues Jahr Euch allen!
Ja, meine Recherchen im Bereich eReading sind noch etwas vorangeschritten und die neueste Meldung scheint zu sein, dass bei der kommenden CES ein neues eBook-Format vorgestellt werden soll. Genannt “Blio” kann es vor allem Buchseiten so ausgeben, wie sie in Print aussehen würden, plus animierten Bildern und allem, was eBooks jetzt auch schon können.
Wie auch immer, das Ganze hat mich zum Nachdenken gebracht. Einen eReader für aktuelle Unterhaltungsliteratur hätte ich ja schon gerne, aber darüberhinaus wäre ich schon sehr glücklich, die ganzen Skripten und gescannten Texte für die Uni nicht immer ausdrucken zu müssen, um die Texte zu exzerpieren – spart Geld (Druckkosten & Bindung), Gewicht im Rucksack und Nerven…
Die eReader mit Touchscreen wie der Sony PRS-600 Touch oder Boox 60 sind ja schonmal super, um Textpassagen zu markieren und Anmerkungen an den Rand zu schreiben. Aber werden die Seitenzahlen bei als Text gescannten Dokumenten auch korrekt wiedergegeben, dass man Textstellen auch ernsthaft daraus zitieren kann?
Im Wintersemester 2009/2010 startete eine amerikanische Universität ein Pilotprojekt am Institut für Geschichte – einem Studiengang mit nativ viel Lektüre und Exzerptarbeit. Studenten bekamen ein Kindle DX mit vorinstallierter Pflichtlektüre und nur wenige Wochen darauf hatten sich fast alle Studenten die Printausgabe gekauft, weil die Möglichkeiten der Randnotizen umständlich waren und die Zitierfähigkeit beim Kindle DX einfach nicht gegeben; statt Seitenzahlen gibt das Kindle den aktuellen Stand im Text nur in % der gesamten Textlänge an. Wissenschaftlich also nicht brauchbar.
Das MobileRead Forum brachte zumindest ein wenig Erleuchtung – immerhin gibt es dort ausreichend Leute, die bereits eReader besitzen und zu allen nur denkbaren Zwecken verwenden oder verwenden wollen. Meine Frage nach einem wissenschaftlich nutzbaren eReader brachte folgende Ergebnisse zutage:
- Der IrexDR1000 wäre die beste Lösung für den Zweck, ist aber mit ca. 1000,-€ definitiv außerhalb meines Budgets.
- Der Sony PRS-900 Daily Edition ist mit 400$ (~260€) bezahlbar, aber in Europa nicht zu bekommen. Ich könnte zwar sicher Bekannte in den USA bitten, mir einen zu schicken, aber dann kommen noch Zollgebühren, etc. drauf und bis der eReader mit dem Umweg über den Zoll dann da ist, gibt es sicher schon die ersten CeBIT-Schnäppchen… *sfz*
Nun gut, bleiben derzeit der Onyx Boox-60 und der Sony PRS-600 übrig. Den Boox-60 gibt es übrigens mittlerweile um 299,-€ bei elektronischlesen.de, den PRS-600 um denselben Preis hier in Österreich in jedem Thalia, etc. Beide haben ein 6″ Display, beide haben Touchscreen, allerdings unterschiedliche Technologien. Der Touchscreen des PRS-600 liegt über dem eInk-Display, weshalb er eine spiegelnde Oberfläche hat, der Touchscreen des Boox-60 liegt unter dem eInk-Display und spiegelt nicht. Dafür ist er nur mit dem mitgelieferten Stylus zu bedienen – was mich jetzt nicht stört, ich habe schon bei den Palm Pilots keinen einzigen verloren. ;) Außerdem lassen sich damit besser Randnotizen gleich im Text schreiben. Wobei auch im MobileRead-Forum noch nichts zu finden war, ob man diese Randnotizen auch in den PC exportieren könnte. Sicher eine sinnvolle Funktion für den akademischen Gebrauch von eReadern, aber nicht zwingend ein k.o.-Kriterium.
Ich werde also in nächster Zeit mal die Augen weiter offen und Euch auf dem Laufenden halten… Für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen – hier gibt es eine praktische Übersicht über alle eReader auf dem Markt…
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29 Dec |
eBooks sind der Weihnachtsrenner Hardware, Weihnachten, eBooks | wong it!
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Zumindest in den USA hat Amazon am 25.12. in diesem Jahr erstmals mehr eBooks als Printversionen verkauft, was vermutlich daran lag, dass das Kindle auf Platz 1 der Verkaufsrangliste Elektronik lag. (zum Artikel auf heise.de)
Ich habe mich über Weihnachten ja auch mal wieder ein wenig schlaugelesen und dabei den Onyx Boox 60 entdeckt, der eine tatsächliche Alternative zum txtr Reader und dem Europa wohl überspringenden Sony PRS-900 Daily Edition sein dürfte. Vor allem ist der Boox 60 auch lieferbar! ;) Ich glaube es lohnt sich, den Markt noch etwas weiter im Auge zu behalten – wer aber jetzt schon etwas Weihnachtsgeld übrig hat, kann den Boox 60 um 350,-€ gleich sein Eigen nennen… -> zum Shop (Wäre da nicht der Staubsauger auf der Prioritätenliste höher, würde ich ja auch… ;) )

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29 Oct |
eReading – Sony PRS-600 vs. Kindle Hardware, eBooks | wong it!
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Und wieder mal etwas Neues vom eBook-Markt – auf chip.de erschien gerade ein größerer Vergleich von Amazons Kindle mit Sonys PRS-600. Lesenswert!
Ich bin ja gespannt, wie lange der Nachfolger des PRS-600, der “Daily Edition” noch bis nach Europa braucht – so ein WiFi-fähiger eReader wäre schon ein Traum. Nur bei dem Mobilfunk-Debakel in Deutschland (exorbitante Handykosten, kaum freies WLAN – nicht mal auf der CeBIT!!!) wird das wohl leider noch dauern. Oder auch einfach Europa überspringen… *sfz* Dabei gibt es Basisgeräte wie den Sony PRS-505 sogar schon in jedem Media Markt zu kaufen und die drahtlose Konkurrenz zum Kindle steht schon in den Startlöchern…
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27 Aug |
EeeReader – touch me! Hardware, eBooks | wong it!
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Jetzt heißt es, auch Asus und MSI steigen in den eReading-Markt ein, das Asus-Gerät reiht sich dabei in die Eee-Familie ein. Auf die genauen Spezifikationen können wir also gespannt sein!
Sonys PRS-600 Touch kommt dafür nun auch auf den deutschen Markt. Aber mal ehrlich – da warte ich doch noch ein halbes Jahr und habe ein Touchscreen UND WiFi!
via chip.de & heise online
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26 Aug |
Daily Edition Hardware, eBooks | wong it!
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So heiß Sonys neuer eReader mit UMTS zum drahtlosen Herunterladen von eBooks, der im Dezember den amerikanischen Markt erobern soll. Laut chip.de ist über das Datum des Europastarts noch nichts bekannt. Wenn es dann soweit ist, steht auch digitalen Zeitungsabonnements nichts mehr im Wege.
Mehr dazu auf chip.de.
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25 Aug |
eReading – endlich ein echter Markt Buchmarkt, Bücher, Hardware, eBooks | wong it!
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Nokia baut nun Netbooks und dafür steigen Apple, Samsung und Sharp ins eReading-Geschäft ein… Endlich ist aus dem Gadget-Trend “ein echter Markt” für Hardware und eBooks geworden, wie Yasunori Yata von Sharp bereits zitiert wurde. EPUB wird mittlerweile als “das MP3 der Buchbranche” bezeichnet, eine Entwicklung, an der Sony mit seiner PRS-Serie an eReadern nicht ganz unbeteiligt ist. Gespanntes Warten auf den neuen Sony-Reader, der im Herbst den Markt erobern soll – mit drahtlosem eBook-Download.

Aber eReading ist nicht nur für die Hardwarehersteller ein neuer Horizont. Viele Autoren und Verlage sind nun gezwungen, sich mit dem leidigen Thema des DRM, des Digital Rights Managements auseinanderzusetzen. Von Tantiemen mal ganz zu schweigen. Und noch scheint die Skepsis am deutschsprachigen Markt eher groß. Aber immerhin: es ist schon ein echter Markt! Und die Zukunft sieht in den Augen des us-amerikanischen Informationsdienstes InStat rosig aus – 2013 sollen InStat zufolge bereits 28 Millionen eReader an den Mann gebracht worden sein; eine Steigerung von 30% zur aktuellen Zahl.
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21 Apr |
Noch mehr Angst vor Google-Monopol Copyright, Internet, Verwertungsgesellschaften, eBooks | wong it!
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Just bei heise online gelesen:
Die Einigung im Urheberrechtsstreit zwischen Google und der US-amerikanischen Autoren-Organisation The Authors Guild sowie der Association of American Publishers (AAP) über die digitale Büchersammlung Google Books stößt in den USA auf Kritik. Das Internet Archive, das neben seiner Datenbank mit historischen Websites so wie Google ein Buchscan-Projekt betreibt, befürchtet, der Internet-Dienstleister könne sich durch die Einigung ein Monopol bei “orphan works” sichern, also bei Büchern, deren Rechteinhaber nicht auffindbar, verstorben oder aus anderen Gründen nicht verfügbar sind. Daher hat sich das Internet Archive an das Bundesbezirksgericht in New York gewandt, das am 11. Juni über die Einigung entscheiden will.
Offenbar ist das Internet Archive auch nicht der einzige Kritiker – schon zuvor hatte eine Gruppe von Rechtsexperten der Harvard Law School dem New Yorker Gericht ihre Einwände mitgeteilt und auch die Universität Chicago meldete Bedenken an, Google könnte als Monopolist auf digitale Texte im Internet aus der Sache heraustreten.
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20 Apr |
Sinnvolle eReader Bücher, Hardware, Lesen, eBooks | wong it!
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eReader begeistern mich ja immer wieder. Diesmal mit Fug und Recht: ein Braille-eReader! Nachdem Braille-Bücher üblicherweise deutlich dicker und schwerer sind als normale Printausgaben, macht das neue Konzept wirklich Sinn.
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31 Mar |
Digitale Kochbücher und mehr vom e-Reading Buchmarkt, Hardware, eBooks | wong it!
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Nun gibt es schon elektronische Kochbücher – spritzwassergeschützt. Gute Sache – die meisten von meinen Koch- & Backbüchern haben Flecken und einige Seiten kleben schon zusammen. (Offenbar geht es bei mir in der Küche immer hoch her – oder ich kann einfach nichts zubereiten ohne wild zu kleckern…) Mit The Demy kann da nichts passieren. Gut, es handelt sich hier auch nicht um einen eReader wie Amazons Kindle sondern eher um einen sehr zweckmäßigen, wasserdichten digitalen Bilderrahmen mit Touchscreen und USB-Sync mit einem eigenen Account bei keyingredient.com. Bis zu 2.500 Rezepte finden auf The Demy Platz und ich finde, das ist eine ziemlich coole Idee!
Wer sich ein richtiges eReading-”Einsteigergerät” zulegen möchte, kann jetzt um 260,-$ den FoxitReader – vom selben Hersteller übrigens wie Amazons Kindle – vorbestellen. Momentan ist er angeblich wohl der günstigste eReader am Markt. Allerdings werden wohl nur MP3s, TXT und PDFs unterstützt; letzteres wundert weniger, da Foxit bislang als gute PDF-Software-Lösung bekannt war. Der PDF-Converter ist allerdings auch mitgeliefert, so dass man sich nahezu jedes Dokument umwandeln kann.
Hm, irgendwie reißt mich das auch noch nicht vom Hocker – die HIXBOOKS-Reader sind für mich doch spannender, vor allem weil sie nahezu alle Formate unterstützen: MobiPocket PRC, PalmDoc, HTML, TXT, PDF, RSS-Feeds & News. Als Sound-Format ebenfalls MP3, Bildformate JPG, GIF & PNG sowie TrueType Schriften. Beim Modell “Ultra” handelt es sich um das Cybook des Herstellers Bokeen, das ab 280,-€ zu haben ist – was nur grob 20€ mehr sind als das TXT-&-PDF-only-Gerät von Foxit. Das Modell “Touch’n'Read” ist ein “iLiad Book Edition” von iRex Technologies, das neben allem Lesekomfort auch noch über einen Touchscreen verfügt, der dank der mitgelieferten Software MyScript Notes handschrftliche Notizen beim PC-Sync in digitalen Text umwandelt. Für Studenten an sich umschlagbar, wenn da der Preis von stolzen 500,-€ nicht wäre.
Wenn sich jetzt noch HIXBOOKS mit chefkoch.de für eine “Kitchen-edition” zusammentut, bin ich hin und weg! ;) Wobei… Ein spritzwassersicheres eLesegerät ist glaube ich auch für den Sommerurlaub ein ungeschlagenes Gadget! Und für meine Küche sowieso… ;) Aber für ein Bild, wie der Apfelkuchen im Original aussehen soll, warte ich vielleicht doch lieber, bis sich Farbdisplays an eReadern auch hier durchgesetzt haben… ;)
Ps: Meine beiden Gewinne von Lilly Berrys Bloggeburtstag kommen übrigens als ganz klassische Print-Versionen daher. ;) *freu*
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