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31 Jul |
Sommerloch… Schreiber-Alltag | wong it!
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Ich hatte ja gehofft, in diesem Jahr drumrumzukommen, aber das Sommerloch hat wieder zugeschlagen. Nahtlos auf die Frühjahrsmüdigkeit folgend und als Einstimmung auf die Herbstdepressionen liegt der dunkle, wenngleich wenig kühle Schatten über allem und man hofft schon sachte auf den ach so fernen Winterschlaf…
Naja, ist leider wirklich so. Viele sind im Urlaub, nichts geht weiter, zum wirklichen Arbeiten ist es zu warm, zum Recherchieren draußen zu schön (bzw. die Disziplin zu gering)… So kommen wir hier nicht weiter! Ich muß mich dringend mehr zusammenreißen! Vor allem muß ich mich immer wieder zur Geduld mahnen, denn eben wegen Urlaub, etc. dauert es mit den Verlagsantworten auch immer noch länger als sonst. *sfz*
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27 Jul |
Ohne Worte Katzen, Schreiber-Alltag, Wien | wong it!
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Naja, FAST ohne Worte, mir fallen nur keine mehr dazu ein… In der Nacht auf Montag wurde im 8. Bezirk eine Katze ausgesetzt. Bei einer Freundin im Stiegenhaus; im Transportkorb, mit Sand ausgestreut und mit einer Dose Futter drin. Nachdem nun aber auch die Freundin und sämtliche Interessenten in den Urlaub gefahren sind, ist die Mietz nun bei uns gestrandet. Laut Tierarzt und Bluttests ist die Katze 2 bis 3 Jahre alt und kerngesund. Bislang versteht sie sich ganz gut mit unseren zwei Pelzrackern und wenn es so bleibt, darf sie auch hier bleiben. Aber bitte, wer tut so etwas?????
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23 Jul |
Neue Rechtschreibung und ihre rechtlichen Folgen Rechtschreibreform, Schreiber-Alltag | wong it!
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Herrje, als prinzipieller Gegner der Rechtschreibreform schmunzele ich ja immer wieder über die mannigfachen Folgen des sowohl kostspieligen wie weitenteils sinnentleerten Unterfangens. So auch heute, als mir ein Informationsschreiben der IG Autorinnen Autoren ins virtuelle Postfach flatterte. Und zwar ging es dabei um eine Diskussion des Rates für Deutsche Rechtschreibung über den “Stand der Umsetzung der reformierten Reform der deutschen Rechtschreibung”. (*hüstel* Auf sowas können ausschließlich deutsche Beamte kommen!) Dabei wurde sich über eine bei der VG Wort hinterlegte Liste von rund 65 Autoren bzw. deren Erben beschwert, welche “Kinder- und Schulbuchverlagen verbieten, unabgesprochen orthographische Anpassungen ihrer Texte nach der jeweils gerade gültigen Rechtschreibung vorzunehmen.” Dies würde ja eine “gefährliche Verwirrung” junger Leser mit sich bringen… ^^ (Nicht, daß diese durch die Reform selbst schon verwirrt wären…) Sinngemäß lief es darauf hinaus, “auf Texte weniger prominenter Autor/inn/en würde man eben verzichten, wenn sie störrisch seien, aber es ginge doch nicht an, Brecht nicht mehr abzudrucken, nur weil seine Erben keinen Freibrief für Eingriffe ausstellten.” Erfreulicherweise wies der Vertreter der IG Autorinnen Autoren dieses zurück “und erinnerte an den von der IG Autorinnen Autoren erwirkten Erlaß des österreichischen Ministeriums, keine mit dem Argument der überholten Rechtschreibung begründeten Schulbibliothekssäuberungen zu gestatten, weil ein Zusammenhang zwischen Produktion und Rezeption im Bereich der Rechtschreibung nicht direkt gegeben sei.” Es wurde der Vorschlag angenommen, “bei der nächsten Sitzung im Herbst ein Impulsreferat zum Thema “Hausorthographien³ von Autor/inn/en und über den Stellenwert nicht regelkonformer Rechtschreibung im ästhetischen Konzept eines Textes sowie über davon unabhängige diachrone Aspekte zu halten: Wenn z. B. Brecht die zu seiner Zeit gängige eingedeutschte Form “Schofför³ verwendete, so sagt das auch etwas über Milieus und Stimmungen zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt aus. Hier die Schreibung auf “Chauffeur³ zu “verbessern³ ist ein vollkommen unpassender und daher inakzeptabler Eingriff.” Allerdings ist die Rechtslage in Österreich für Autoren noch unerfreulicher als in Deutschland und daher sei es notwendig, “den Ansprüchen auf individuelle Schreibweisen und den entsprechenden Urheberrechtsforderungen Nachdruck zu verleihen.” Deshalb gibt es die Möglichkeit, eine Erklärung zu unterzeichnen und bei der IG Autorinnen Autoren zu hinterlegen, in welcher man in sämtlichen “deutschsprachigen Publikationszusammenhängen jegliche unabgesprochenen Eingriffe in die Gestalt” der Texte untersagt, auch (und vor allem) “jene, die als orthographische Anpassung bezeichnet werden. Dies gilt insbesondere für den Abdruck in Schulbüchern und anderen pädagogischen Lehrmitteln.” Im Weiteren geht es um die Unsterstützung der IG Autorinnen Autoren bei der Aufforderung des österreichischen Gesetzgebers, die Urheberrechtszustände zugunsten der Autoren zu ändern. (Zitate aus dem Rundschreiben der IG Autorinnen Autoren vom 23. Juli 2007)
Nunja, generell unterstütze ich dieses Vorhaben natürlich. Alles, was mich ‘Quentchen’ immernoch mit ‘e’ schreiben läßt befürworte ich gern und lautstark. Aber wie es oben im Zitat schon steht: unbekanntere Autoren sind verzichtbar und die neue Rechtschreibung, reformiert oder nicht, ist ein weiterer Zwang, dem man sich beugen muß wenn man publiziert werden will. Ich bin ja immer bereit, den Standardweg zur Veröffentlichung zu nehmen und brav meine Manuskripte in Normseiten formatiert, in digitaler, ausgedruckter, mehrfacher Form einzusenden, je nach Wunsch und Pflichtvorgabe; ich nehme fleißig an Ausschreibungen teil und versuche, nicht einer dieser jungen Querköpfe zu sein, die den Verlagen das Leben schwer machen, telefoniere nicht dem Manuskript hinterher und versuche immer, formvollendete Anschreiben zu verfassen, etc.pp. ABER mein ‘Quentchen’ schreib ich immernoch mit ‘e’. (Weil es nämlich nicht vom lateinischen ‘Quantum’ kommt, sondern von der altdeutschen Maßeinheit ‘Quent’. So!)
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19 Jul |
Sommerworkshop in Wien Bloggen, Internet, Kalender, Marketing, Podcast, Schreiber-Alltag, Second Life, Termine, Tipp!, Wien, Workshop | wong it!
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*freu* Das Literatur-Café gibt in Zusammenarbeit mit mit der Werkstätte Kunstberufe (Eine Kooperation von Verband Wiener Volksbildung und Universität Wien) einen Sommerworkshop in Wien! Vom 31. August bis 2. September geht es darum, “wie Weblogs, Podcasts und all die anderen Dinge, die unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst werden, für Kunst und Kultur und insbesondere für die Literatur eingesetzt werden können.” Ich bin schon gespannt!!!
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18 Jul |
Was zum Geier ist ein “Doresitto”??? Kalender, Wettbewerbe | wong it!
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Kreativität ist gefragt, denn es geht darum, eine Gebrauchsanweisung für ein „Doresitto“ zu schreiben. Was es kann und wie es funktioniert liegt ganz in des Autoren Hand…
Das Kulturzone-Projekt geht noch bis zum 15.08.2007
Kontakt:
Kulturzone e.V.
Grenz 10
D-17291 Randowtal
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17 Jul |
SL Hype zuende… ? Internet, Second Life | wong it!
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Tatsächlich? Oder hat nur das Sommerloch auch die virtuelle Welt erfaßt? Der Standard bedichtete kürzlich, die SL-Bevölkerung sei vom Aussterben bedroht, jetzt sind auch die Unternehmen dran. Keine Besucher, keine Firmen, alles leer. Naja, das Gefühl hatte ich ja immer, wenn ich irgendwo in Second Life unterwegs war, daß ich alleine dort war. (Was mich als ausgewiesenen Misanthropen natürlich wenig stört! ;) )
Außer beim Autorenstammtisch des Literatur-Cafés! Leider hatte ich die letzten zwei Wochen keine Zeit und auch diesen Donnerstag werde ich vermutlich nicht dort sein können, aber das RL (reale Leben) hat, zumindest bei mir, immer noch Vorrang – und mit Kinokarten bin ich ja fast immer zu locken ;)
Im Standard-Artikel über das Firmensterben im SL findet sich außerdem der Hinweis, daß eine “virtuelle Völkerwanderun” stattgefunden habe, der nun auch Firmen wie IBM folgen – vom SL zu Entropia Universe und There. Es ist wie vor 10 Jahren, als erst alle im z.B. Metropolis-Chat zu finden waren und irgendwann hatte einfach fast jeder ICQ oder einen anderen Instant-Messenger, sodaß öffentliches Chatten vorerst “out” war. Und ganz ehrlich: wäre der Autorenstammtisch nicht, würde ich mich sicher auch nicht unbedingt im SL rumtreiben müssen. Motorradfahren macht real viel mehr Spaß! ;)
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17 Jul |
“Jokerjahre” und Toleranzfristen beim KSVF Künstlersozialversicherung, Schreiber-Alltag, Soziales | wong it!
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Da waren die Kurier-Kulturnews heute früh doch mal informativ. So lese ich (Zitat): “Bei der geplanten Reform des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) soll die umstrittene Mindesteinkommensgrenze für künstlerisches Schaffen nicht abgeschafft werden. Dafür sind Erleichterungen wie Ausnahmeregelungen, Toleranzfristen und “Jokerjahre” für jene Künstler geplant, die das vorgeschriebene Mindesteinkommen aus ihrer künstlerischen Tätigkeit nicht erreichen.” Das klingt glatt, als ob sich tatsächlich etwas täte, aber so ganz entspricht es nicht dem, was Kulturministerin Claudia Schmied ursprünglich versprach, nämlich die Abschaffung des Mindesteinkommens, das zuletzt bei 4.094 €uro jährlich lag, immerhin 341,17 €uro im Monat (Geringfügigkeitsgrenze).
Der von Schmied verhängte Rückforderungsstopp für Zuschüsse aus dem KSVF soll auch endgültig fixiert werden – na endlich! Die meisten Rückforderungen gingen an Künstler, die UNTER dem Mindesteinkommen verdiensten und eh schon nicht wissen, wie sie Heim und Leben finanzieren sollen. Teilweise traf es auch jene, die Stipendien, Auszeichnungen und z.B. Vortragshonorare erhalten hatten, denn solche wurden nicht zum künstlerischen Einkommen dazugezählt. Das soll sich jetzt ändern. Und für die Wenigverdiener sollen eine Toleranzfrist von 5 Jahren und obendrein zwei Jokerjahre gewährt werden, in welchen das Mindesteinkommen nicht errreicht werden muß. Das klingt doch fair! Vor allem Berufsanfänger, die sich erst am Markt etablieren müssen, ist somit die Chance gegeben, dies auch zu tun.
Daß das Mindesteinkommen bleibt, finde ich persönlich ganz gut. Zum Einen kann dann nicht “jeder Hinz und Kunz” sich Künstler schimpfen und vom KSVF “absahnen”, und zum anderen ist es für die jeweiligen Künstler auch ein Ansporn, weiterzumachen. Schließlich ist Künstler- oder Autorsein kein nettes Hobby, sondern eher ein 24-Stunden-Job!
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17 Jul |
hot in the city… Schreiber-Alltag | wong it!
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Du liebe Güte, gestern 36 Grad, heute 38 – und morgen??? Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch ausschaut, aber mir ist das viel zu warm. Und es gibt wirklich Leute, die noch immer sagen: “Super, endlich Sommer, endlich warm.” Und die sind wirklich froh über den Klimawandel!!! -> ??? Ich kann das nicht nachvollziehen, ich bin ein Winterkind. Bei kalten Temperaturen, am besten Frost, fühle ich mich dann wohl. Ich hoffe, dieses Jahr haben wir auch endlich wieder Winter!!! Dann kann ich auch endlich wieder schreiben – momentan schaff ich es ja grad mal, “leichte Lektüre” (Kriminalromane diversester Art) zu LESEN…
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12 Jul |
Ab 2008 Buchmesse in Wien??? Buchmesse, Schreiber-Alltag | wong it!
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Das klingt ja spannend! buchmarkt.de meldet: (Zitat)
“Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels organisiert gemeinsam mit der Messe Wien eine Machbarkeitsstudie und eine Umfrage bei Verlagen in Österreich und Deutschland für eine evetuelle Buchmesse in Wien ab 2008.
Ziel ist es, herauszufinden, ob zum bewährten Termin, jeweils rund einen Monat vor Weihnachten, die Österreichische Buchwoche (die in diesem Jahr zum 60. Mal stattfindet) als Publikumsmesse ausgebaut werden kann. Ergebnisse sollen Mitte August 2007 vorliegen.”
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10 Jul |
fabelhaft Niederoesterreich – Erzaehlfestival Buchmesse, Große Vorbilder, Inspirationen, Kalender, Termine, Tipp! | wong it!
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fabelhaft!NIEDERÖSTERREICH, das 20. Jubiläum des “weltweit erfolgreichsten, Europas größtem und Österreichs einzigem Erzählkunstfestival mit einem neuen, fantastischen und einzigartigen Erzähl– und Zuhörerlebnis: fabelhaft!NIEDERÖSTERREICH – die weltbesten Erzähler, zwölf aus neun Ländern, in einer wahrlich fabel- und märchenhaften Umgebung: in Niederösterreich!” (Folke Tegetthoff)
Mit 18 Programmen startet das Festival von Zuhören und Erzählen in diesem Jahr in eine neue, atemberaubende Runde. Vom 14. bis 23. September verwandeln sich St. Pölten, Krems, die Schallaburg, Langenlois und die Landesausstellung zu Bühnen der Erzählkunst. Am besten schon vorab Karten und ggf. Hotelplätze reservieren! Alles online auf der Homepage von fabelhaft!NIEDERÖSTERREICH unter “Das Service” in fünf Minuten erledigt. ;)
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