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31 Oct |
Happy Halloween! Schreiber-Alltag | wong it!
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30 Oct |
Wiener Buchmesse: Es wird ernst! Buchmesse, Kalender, Wien | wong it!
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Ab November 2008 soll es in Wien eine neue internationale Buchmesse geben. Mittlerweile steht der Termin und die Website der “Buch Wien”. Vom 20. bis 23. November 2008 gibt es Bücher ‘en masse’ im neuen Wiener Messezentrum.
Es geht bereits ein Raunen durch die Buchindustrie – viele positive Statements finden sich auf der Messehomepage, doch es gibt auch andere: vor allem ist Termin zu nah an Frankfurt! Die großen internationalen Buchmessen finden im März und Oktober in Deutschland statt; Frankfurt und Leibzig sind nun einmal DIE Buchmessen im deutschsprachigen Raum, Frankfurt sogar weltweit und das schon seit Jahrzehnten.
Für die neue “Buch Wien” wird außerdem die seit 60 Jahren jährlich stattfindende Buchwoche im Wiener Rathaus abgeschafft, die eigens für Leser eingerichtet wurde. Aber Fachbesucher bringen wohl mehr ein als Eltern mit Kindern und sonstige Book-Junkies, die einfach mal durch alle Neuerscheinungen schmökern können. Und das auch noch für freien Eintritt und zentral in Wien gelegen!… Stattdessen heißt es nun “Internationale Buchmesse und Lesefestwoche” und “Eintrittspreise: Folgen in Kürze”…
Die Kritik ist berechtigt, was soll man noch sagen? Vielleicht: “Wie wäre es mit einer Buchmesse für Fachbesucher im Jänner und belassen wir die Buchwoche im Rathaus einfach wo und wann sie ist!”?
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27 Oct |
Wiener Kuriositäten: Scheidungsmesse Termine, Wien | wong it!
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Das Morbide an Wien liegt nicht unterm Stephansdom, vielmehr sind es die kuriosen Ausläufer des “österreichischen Unterbewußtseins” (im Sinne Alfred Dorfers). Diesmal ist es eine Weltpremiere, die dem amerikanischen ‘way of life’ würdig gewesen wäre: Die erste Scheidungsmesse findet an diesem Wochenende im Hotel Marriott statt. Der Eintritt ist frei, schließlich ist die Scheidung schon teuer genug…
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27 Oct |
Die Entdeckung sozialer Lesezeichen Erfahrungsbericht, Internet, Tipp! | wong it!
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“Social Bookmarking” nennt es sich und das gibt es schon seit einigen Jahren. Es ist teilweise sehr populär und hat vor Kurzem nun auch mich erreicht. Aus der schier endlosen Flut von Anbietern öffentlicher Lesezeichen wählte ich dann quasi blindlings und ohne besondere Kriterien Mister Wong. Nach einigen Tagen des sozialen Lesezeichentauschs nun ein erster Erfahrungsbericht.
Ein Account war schnell erstellt und so konnte das Abenteuer ohne Umwege losgehen. Ich entschied mich dafür, meine eigenen, im Browser gespeicherten Bookmarks zu importieren, was ebenfalls binnen Minuten erledigt war. Erfreulicherweise waren alle importierten Bookmarks als “private” Lesezeichen gespeichert worden, sodaß ich sie dann in Ruhe bearbeiten und mit “tags” versehen konnte. Das ging dann auch wunderbar von der Uni aus, in der Pause bei der Arbeit, wieder daheim am Rechner. Eben einer der großen Vorteile, seine Lesezeichen direkt im Netz gespeichert zu haben.
Bei der Durchsicht der Gruppen, die es bereits bei Mister Wong gibt, bemerkte ich neben der großen Vielfalt auch die vielfältigen Duplikate – offenbar macht sich nicht jeder die Mühe, die Gruppen durchzustöbern, ehe er seine eigenen Bookmarks in die Gruppen postet. Einige Themen waren dafür gar nicht vertreten und so habe ich für meine Linksammlung über Wiener Kaffeehäuser mit wenigen Klicks eben selbst eine Gruppe eingerichtet. Gruppen sind gerade für Recherche nahezu ungeschlagen. Fast noch effektiver ist die Suche nach “tags”. Es dauert zwar eine Weile, die langen Linklisten durchzuarbeiten, doch es sind oftmals Schätze dabei, auf die man alleine nie gekommen wäre.
Fazit: Ein nützliches Tool, vor allem zu Recherchezwecken, bzw. wenn man von überall aus auf seine Bookmarks zugreifen möchste. Nachteil ist, daß es dermaßen viele Anbieter gibt, daß das “social bookmarking” eben sehr verteilt und streckenweise unübersichtlich geworden ist. Ein übergreifendes Tool wäre vermutlich sofort meins…
Einige andere Anbieter, die alle mehr oder weniger denselben Funktionsumfang haben: del.icio.us/, digg.com/, ma.gnolia.com/, co.mments.com/. In deutscher Sprache: Mister Wong, yigg.de/, wikio.de/, linkarena.com/.
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24 Oct |
Creative Commons Copyright, Internet | wong it!
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Gerade bei Webinhalten wie zum Beispiel einem Blog ist die Nennung des Copyright wichtig. Aber überall ein © dranzuschreiben sieht schon sehr paranoid aus. Eine elegante und rechtlich sichere Lösung ist Creative Commons. Man kann mehrere Lizenzen wählen; beispielsweise das Erlauben der kommerziellen Nutzung oder der Bearbeitung des Inhaltes, sowie die jeweils gültige Rechtsordnung. Optional kann man die Lizens auch noch weiter personalisieren mit Angaben über Format, Titel, etc.
Der Service ist kostenlos und leicht zu nutzen. Einfach auf “Lizenzvertrag auswählen” klicken, und schon hat man den HTML-Code, den man nur noch an passender Stelle einfügen muß. ->
Mit mehreren Grafiken und vielen Sprachen zur Auswahl und außer für HTML auch noch in weiteren Formaten zu haben. Praktische Sache!
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19 Oct |
erster Schnee… Schreiber-Alltag | wong it!
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Ich muß zugeben, ich bin ein großer Freund von Winter und Schnee. Fast noch mehr als von Herbst und bunten Blättern! Und heute hatten wir tatsächlich alles zusammen. *s* Ist zwar noch nichts liegengeblieben, aber der Winter kommt bestimmt!
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15 Oct |
Frankfurter Buchmesse – ein kleiner Bericht Buchmesse, Erfahrungsbericht, Katzen, Schreiber-Alltag | wong it!
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Die Frankfurter Buchmesse in einem Wort erklären? “Groß” trifft es wohl am besten. Hat aber auch riesig Spaß gemacht!
Um 6 Uhr morgens sind wir bei meiner Familie in der Nähe von Hildesheim aufgebrochen – da den ganzen Freitag über die Bahn gestreikt hat, wollten wir lieber etwas eher los, daß wir noch vor Mittag reinkommen. Offenbar waren so früh aber noch wenige Pendler unterwegs und wir waren um kurz nach 9 Uhr tatsächlich am Messegelände und tierisch gespannt. In all dem Chaos habe ich natürlich meine Visitenkarten im Auto liegenlassen, aber irgendwas ist ja immer. Mit Lunchpaketen, einem Hallenplan am PDA und viel Neugierde bewaffnet machten wir uns also auf. Mit dem Bus vom Parkhaus Rebstock (war ja klar! *g*) dann zu Halle drei und hinein. Spontane Depressionen wegen der vielen Verlage und noch viel mehr Autoren, die ihre Manuskripte feilboten, aber zum Glück siegte wenig später wieder der Ehrgeiz und der pure Spaß an der Messe an sich.
Zum Glück hatte ich am Morgen noch daran gedacht, meine eMails abzurufen und so las ich auch noch, daß Wolfgang Tischer vom LiteraturCafé tatsächlich ein wenig Zeit zwischen den Interviews hatte. Treffen um 10.45 Uhr beim Hanser Stand, Verzögerung da sein Interviewpartner nicht an Land kam und schließlich Flucht vor Kameras und sonstigen technischen Errungenschaften, die gerade Thomas Glavinic umringten und ein fast nicht gestelltes Bild erhaschten… Autoren müssen offensichtlich medientauglich sein -> merken! Dann ein sehr nettes Gespräch mit Wolfgang am gemeinsamen Weg zu Halle 4.
Da ich mir schon vorher alle Verlage herausgesucht hatte un es dieses praktische Messeplaner-Tool für den PDA gratis zum Herunterladen gab, hatte ich eine fertige Route, der ich dann mit viel Optimismus folgen konnte. Neben ein paar von den üblichen “paßt nicht ins Programm” und “gerade vor Kurzem in dem Themenbereich etwas veröffentlicht” waren auch erfreulich viele Interessenten dabei und so steig meine Laune über die Zeit deutlich. Allerdings ist viel Infomaterial auch viel schwer – aber zum Glück konnte ich die erste schwere Tüte in der Mittagspause an meinen Freund abgeben.
Das große Erfolgserlebnis des Tages lauerte dann am Nachmittag auf mich. Zuerst hatte ich den Stand gar nicht gefunden und eher durch Zufall fand ich mich direkt davor wieder… Vor einiger Zeit hatte der Fink Verlag eine Arbeit von mir angefordert und nachdem ich lange Zeit nichts gehört hatte und auf meine Nachfrage keine Antwort gekommen war, nahm ich mir ein Herz und fragte nach meinem Ansprechpartner. Der sei aber gerade im Gespräch, und ob er, der freundliche junge Mann, nicht etwas für mich tun könne. Ich erzählte kurz, daß eine Arbeit angefordert worden war und wir einige Male hin und her gemailt hatten und der freundliche junge Mann unterbrach mich mit der Frage “Ach, Sie sind aber nicht zufällig die Frau Zotzmann?” -> ??? Kurzes Schrillen der Alarmglocken, dann berichtete er, daß er gerade meine Arbeit gehabt hätte und daß es leider nicht optimal paßt, aber daß doch nächstes Jahr eine neue Reihe startet und ob ich nicht dafür etwas schreiben wollte… HURRA!!! Punkt 1: sie kennen mich! Punkt 2: ich darf etwas für einen Verlag schreiben!!! WOW!
Danach habe ich nur noch ein paar Mitbringsel für meine Kolleginnen im Buchladen gesammelt und dann am verabredeten Punkt auf meinen Freund gewartet. Herr Glavinic kam gerade die Rolltreppe heruntergefahren und strahlte mich in seinem besten Mediengrinsen an. Entweder ich sah sehr verstört oder sehr fröhlich aus, ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, er hatte keine weiteren Kameras bei sich. Aber lächeln kann er! ;)
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Spät am Abend, wir waren grad wieder in Österreich angekommen und knapp vor Linz, da hatten wir an einer Raststation noch ein kleines Erlebnis. Ich stieg aus dem Auto und hörte deutlich eine kleine Katze schreien. Tatsächlich saß eine Babykatze im Gebüsch direkt beim Kreisverkehr bei der Einfahrt zur Raststätte und zum Glück waren die Leute drinnen tierlieb. Wir haben dann ein Päckchen Leckerlis, das eigentlich für unsere drei Stubentiger gedacht war, dazu benutzt, das arme Ding herauszulocken und einzufangen. Sie war ganz ausgehungert und viel zu klein um selbst zu mausen! Nicht mal acht Wochen sicherlich! Eine der Angestellten der Raststätte, die eh dann bald Feierabend hatte, hat sie dann mitgenommen. Bin gespannt, wann ich Nachricht bekomme, was aus dem Kätzchen geworden ist!
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1 Oct |
Schreibwettbewerb des DRK und Aktion Mensch Kalender, Wettbewerbe | wong it!
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Bis 31.10.2007 werden alle Formen der textlichen Gestaltung von authentischen Erlebnissen aus den Bereichen “Momente der Begegnung” und “Momente der Hilfe” gsucht.
Um helfende Menschen und Menschen, denen geholfen wird, geht es beim Wettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes und der Aktion Mensch. Gesucht werden Geschichten über Erlebnisse und Erfahrungsberichte über Situationen, in denen Hilfe zur Begegnung zwischen zwei Menschen wird. Die besten Beiträge werden in einem Buch veröffentlicht.
Kontakt:
Deutsche Behindertenhilfe Aktion Mensch e.V.
Stichwort: WendePunkte
Heinemannstraße 36
D-53175 Bonn
Tel. +49 228 2092 370
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