Vom Manuskript zum Buch…
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28
Feb

What’s in a name reading Challenge – Buch 1

categories Lesen, Rezension | wong it!    

Reading Challenge
Gerade ist mir die “What’s in a Name Reading Challenge” wieder eingefallen. Zur Erinnerung: man sollte jeweils ein Buch lesen, das eine Farbe, ein Tier, einen Vornamen, einen Ort, ein Wetterphänomen und eine Pflanze im Titel hat.
Ort im Titel: check!
Agatha Christie – 4.50 From Paddington Das Buch hatte ich ja bereits in der “Mordswoche” erwähnt, aber zur Vollständigkeit der “Reading Challenge” noch eine kleine Rezension:
Ms. McGillicuddy traut ihren Augen nicht, als sie im parallel fahrenden Zug einen Mord beobachtet. Allerdings ist sie damit nicht die einzige. Nur ihre Freundin Jane Marple glaubt ihr und sorgt für die Ermittlungen. Eine junge Haushälterin wird eingeschleust und durchkämmt das Anwesen sehr gewissenhaft. Bald ist klar: die Leiche wurde aus dem Zug geworfen und fiel, ganz plangemäß, auf das große, etwas verwilderte Anwesen der Familie Crackenthorpe, wo sie dann in einem Steinsarkopharg in der Scheune zur Ruhe gelegt wurde. Doch als dann auch noch Giftanschläge auf die Familienangehörigen beginnen, fängt das große Rätselraten erst richtig an.
Brilliant geschrieben und so richtig zum Mit-Ermitteln – wobei man bei dieser Geschichte gute 30 Seiten vor Schluss schon einen Verdacht haben kann… Rating: ★★★★☆

27
Feb

Ein praktischer Bücherstapel

categories Inspirationen, Schreiber-Alltag, Tipp! | wong it!    

Kürzlich bei Liisas Litblog gesehen und für gut befunden – der echt praktische Bücherstapel von Josefin Hellström-Olsson.

Praktischer Buecherstapel!

26
Feb

Mehr Bücher am Weg nach oben…

categories Buchmesse, Inspirationen, Schreiber-Alltag, Tipp!, Wettbewerbe | wong it!    

Sollte ich jemals irgendwo eine Treppe einbauen, dann wird es sicher eine à la Levitate! Sehr genial und endlich genug Platz… Via stylespion.de.

Stauraum im Stiegenhaus

Stauraum im Stiegenhaus

23
Feb

Erinnerungen an die Schulzeit…

categories Schreiber-Alltag | wong it!    

Was Stefan Zimmermann im BWL-Studium verfolgt, hatte ich wohl schon zu Schulzeiten perfektioniert, doch seine Anleitung zu möglichst schlechten Studienarbeiten liest sich dennoch ganz amüsant – und ruft ein paar Erinnerungen an die Schulzeit wach… *lach* Mit dem Studium bin ich dann ja zum “Streber” geworden, aber davor hatten die Lehrer mit mir sicher keine Freude (ebenso meine Eltern bei den halbjährlich drohenden Zeugnissen… ;) ).

21
Feb

Lars and the real Girl – merkwürdig sehenswert

categories Filmrezensionen, Schreiber-Alltag | wong it!    

Gestern sind wir etwas ungeplant aber doch in die Sneak Preview geraten, zu sehen gab es “Lars and the real Girl”, ein Film, den ich mir sonst vermutlich nie angesehen hätte. Dafür war ich, sowie offenbar alle Sneak-Besucher (es ist niemand rausgegangen!), positiv überrascht.

Die Story ist vermutlich lebensnaher als man auf den ersten Blick glauben mag. Junggeselle Lars wohnt neben seinem verheirateten Bruder, dessen Frau gerade ein Kind erwartet. Offenbar ist Lars sehr einsam, denn eines Tages bestellt er sich im Interet eine “real-doll” – eigentlich ein Sex-Spielzeug für Männer mit zuviel Geld, doch Lars hat anderes mit ihr vor. Nach ihrer Ankunft in einer lebensgroßen Holzbox putzt er sich fein raus und verkündet seinem Bruder feierlich, er habe Besuch und ob seine Freundin nicht bei ihnen im Gästezimmer schlafen könne. Sie spräche leider kaum Englisch und außerdem säße sie im Rollstuhl… Und so findet Puppe Bianca ihren Weg in die Familie. Der nächste Weg der Familie ist allerdings zur Ärztin, die zum Glück auch eine psychologische Ausbildung hat. Diagnose: Bianca ist krank und Lars hat Wahnvorstellungen, bei denen mitzuspielen das ganze Dorf gefordert ist. So wird Lars samt Bianca zu Parties eingeladen, Bianca bekommt einen Job in einem Modegeschäft und meldet sich außerdem freiwillig beim Krankenhaus zur Kinderbetreuung… Da Bianca allerdings “unter dem rauhen Klima leidet”, muss sie nun einmal die Woche zur Ärztin und nach der Behandlung brauche sie Ruhe – Zeit, in welcher die Ärztin Lars’ Problemen auf den Grund geht.

Eine grandios gespielte und humorvoll inszenierte Geschichte, die man gesehen haben sollte!

18
Feb

-”Innen” nervt.

categories Schreiber-Alltag, Soziales, Universität | wong it!    

Ok, ich gebe es zu – und fleißige Leser meines Blogs werden es wohl eh schon bemerkt haben – die letzte Ausschreibung habe ich zum Teil einfach kopiert und nicht wirklich aufmerksam überarbeitet… “Autorinnen und Autoren”, “LeserInnen”… So ein Blödsinn würde nie aus meiner Feder fließen, political correctness hin oder her.
Ich halte nichts von Emanzipation. Und man braucht mir jetzt nicht damit kommen, dass ich doch selbst eine Frau sei, das weiß ich durchaus. Aber gerade deswegen finde ich die diversen Auswüchse engagierter Emanzen – Verzeihung – zum Kotzen. Frauenfahrräder auf Fahrradwegschildern oder gar ein Ausgehverbot für Männer ab 22 Uhr wurden zum Ende meiner Schulzeit in Deutschland diskutiert (und ich ärgere mich noch bis heute, dass ich an dem Tag, als diese Kampfemanze mit den o.g. Forderungen in unserer Schule war um Stimmen zu werben, abgeklemmt hab!!!).
Wie viele Milliarden ausgegeben werden mussten, um sämtliche Amtsformulare in Deutschland damals neu zu drucken. Es war ja nicht möglich, die alten einfach aufzubrauchen. Tonnenweise eingefärbtes und bedrucktes Papier (“rosa Formular, hellblaues Formular, gelbes Formular, braunes Formular, …”) musste vernichtet werden, um sich dem Willen – Verzeihung – unausgelasteter Hausfrauen zu beugen. Aber warum???
Mit all diesen Forderungen nach formaler Gleichstellung kompensieren sie doch offenbar nur ein inneres Ungleichsein. Je kampfbereiter, desto schlimmer vermutlich das innere Problem. Hat ihnen denn niemand beigebracht, dass Mädchen genausoviel wert sind wie Jungs??? Vermutlich nicht, denn alle emanzipatorischen Aktionen laufen nur darauf hinaus, dass Frauen bessere Männer sein sollen. Aber ob sie das überhaupt WOLLEN, wird gar nicht hinterfragt, sondern stillschweigend davon ausgegangen, dass ja die gesamte weibliche Menschheit genauso empfindet wie sie. Tut sie aber nicht!
Meine Mutter sagte immer, sie sei “Großhandelskaufmann”. Sie hat Großhandelskaufmann gelernt und damit ist “Kaufmann” die angemessene Berufsbezeichnung. Steht auch alles so auf ihren Zeugnissen, etc. Ein solch Glück war mir leider nicht beschieden. Die Universität Hannover hat sich damals geweigert, mir ein Abschlusszeugnis mit “Magister artium” auszustellen, da ich mit “Geschlecht: weiblich” in der Datenbank zu finden war. Deswegen musste es “Magistra artium” heißen, egal, ob man überall anders auf der Welt dafür ausgelacht werden würde. Und ich habe tatsächlich alles versucht, ein “normales” Magisterzeugnis zu bekommen! Schließlich handelt es sich um einen akademischen Grad und nicht um das Schlachtfeld überambitionierter Emanzen, die ihre Zeit besser damit verbrächten, sich einen Mann zu suchen, denn anderen Frauen das weitere Leben (und die Karriere) schwer zu machen. Denn bei der Einschreibung hier in Wien wurde ich mit dem Zeugnis schon sehr schief angesehen, was ich auch keinem verübeln kann! Denn so wichtig sind die Körperfunktionen für die wissenschaftliche Laufbahn nun auch wieder nicht. Und vom Spielen auf Baustellen, sich Einmatschen bis zu den Ohren und in zerrissenen Latzhosen heimkommen hat es mich auch nie abgehalten.
Heute trage ich gerne Röcke. Und hohe Schuhe. Ich habe mittlerweile ziemlich lange Haare (im Gegensatz zu meiner Kindheit) und ab und an eine ganze Menge Spaß daran, Klischees auszukosten wie etwa “blonde Frau im Computerladen” – natürlich aber nur dann, wenn ich mich vorher durch diverse Testberichte gelesen habe und genau weiß, was ich eigentlich will… Aber so ab und an hätte ich nichts gegen eine Latzhose und ein Schlammloch einzuwenden. Und eigentlich tun mir all die Frauen leid, die hinter den männlichen Idealen herrennen ohne zu begreifen, dass sie dort nie hingelangen können und auch gar nicht sollen. Schließlich sind sie Frauen und sollten sich besser für echte Gleichberechtigung einsetzen, statt alle Welt nur Geld zu kosten mit Milliarden neuer Formulare, die nur noch undurchsichtiger und komplizierter werden als es die Bürokratie eh schon verlangt. Oder sinnlose Neubeschilderungen, etc.pp. Und weil ich generell für Lesbarkeit von Texten bin, fällt “Innen” bei mir einfach weg.

16
Feb

Ausschreibung Peter-Härtling-Preis

categories Ausschreibung, Wettbewerbe | wong it!    

Der mit 5.555 Euro dotierte Peter-Härtling-Preis für Kinder- und Jugendliteratur der Stadt Weinheim ist wieder einmal ausgeschrieben. Autorinnen und Autoren sind eingeladen, sich mit einem bisher unveröffentlichten Text zu bewerben. Gesucht werden Manuskripte für ein Kinder- oder Jugendbuch in deutscher Sprache für LeserInnen im Alter von 10 – 15 Jahren. Eingereicht werden können Prosatexte, die sich erzählend, unterhaltend, poetisch und phantasievoll an der Wirklichkeit der Kinder oder Jugendlichen orientieren. Bilderbuchtexte, Gedichte und ähnliche Kurztexte können nicht berücksichtigt werden. Dem Gewinnertext winkt die Veröffentlichung im Verlag Beltz & Gelberg.

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2008
Alle weiteren Infos und die genauen Teilnahmebedingungen gibt’s auf der Homepage der Verlagsgruppe Beltz.

15
Feb

Mord im Garten – Teil V

categories Texte | wong it!    

Gottesacker

Da ich den Aufsatz im Rahmen eines Seminars zum Thema “Garten” schrieb, kam die Sprache auch auf den sogenannten Gottesacker, der im weitesten Sinne ja auch als Garten zu fassen ist; war er doch im Mittelalter ein kleiner Garten Eden mit Obstbäumen auf den Grabstätten. Bei meinen Recherchen zu Mord und Garten stieß ich auch auf eine besondere Art von Gottesacker, die so genannten Body Farms, die ich wenigstens kurz erwähnen möchte.

Die erste Bodyfarm wurde 1971 von dem forensischen Anthropologen William M. Bass eingerichtet. Das bewaldete Gelände gehört zur University of Tennessee und liegt einige Meilen vom Campus der Universität in Knoxville entfernt. Die “Anthropological Research Facility” darf nur von Wissenschaftlern, in erster Linie Anthropologen und Kriminologen, sowie freiwilligen Körperspendern betreten werden.

Auf der Body Farm werden unter anderem die Einflüsse von Todesart, Alter, Geschlecht, Witterung oder Leichenlagerung auf die Verwesungsgeschwindigkeit untersucht. Der Verwesungsprozess wird dazu dokumentiert, in regelmäßigen Abständen werden mehrfach täglich Digitalaufnahmen gemacht, gleichzeitig werden Umweltbedingungen wie Lufttemperatur oder Luftfeuchtigkeit, etc. aufgezeichnet. Es befinden sich stets etwa 40 Leichen in unterschiedlichen Verwesungsstadien auf dem 12.000 Quadratkilometer großen Gelände und trotz der recht strikten Bedingungen wie “keine ansteckenden Krankheiten” oder der Übernahme der Transportkosten nur im Umkreis von bis zu 200 Meilen liegen der Body Farm jedes Jahr deutlich mehr Körperspenden vor, als tatsächlich benötigt. Die vollständig verwesten Leichen werden im Rahmen einer einmal jährlich stattfindenden “clean up party” vom Gelände entfernt und die Skelette werden entsprechend dem letzten Willen des Spenders entweder bestattet oder der “William M. Bass Donated Skeletal Collection”, der weltweit größten Skelettsammlung hinzugefügt.

Bis 2006 war die Body Farm der University of Tennessee das einzige Freiluftlabor weltweit, in welchem Wissenschaftler den Zerfall menschlicher Leichen untersuchen konnten. Vor zwei Jahren wurde dann an der Western Carolina University die zweite Body Farm eingerichtet. Literarische Bearbeitung fand bislang allerdings nur die erste Body Farm; sie wird in verschiedenen Sachbüchern beschrieben, in Romanen erwähnt, es gibt zwei Dokumentarfilme und sie war Drehort zweier populärer Fernsehserien. Der Begründer William M. Bass beschreibt zusammen mit dem Dokumentarfilmer und Autor Jon Jefferson ausführlich und detailgetreu die Entwicklung der Einrichtung und berichtet über spannende Fälle. Sein Buch heißt tatsächlich “Todesacker”; Death’s Acre – Inside the Legendary Forensic Lab – The Body Farm – Where the Dead do Tell Tales. Auch Mary Roach besuchte die Body Farm und widmet dieser ein Kapitel ihres Buches “Stiff – The Courious Lives of Human Cadavers”. Die Autorin Patricia Cornwell schrieb einen ganzen Kriminalroman zur Body Farm; Titel: “Body Farm”.

Wie an einigen Stellen deutlich, braucht es zur Behandlung der Themen ‘Tod’ und ‘Leichen’ viel Humor. Von der ‘clean up party’ zum Buchtitel ‘Stiff’ glänzt schwarzer Humor in jedem Winkel. Und so möchte ich mit einem Zitat aus Mord im Pfarrhaus schließen:

Gloria Goodfellow: “You can’t just go ’round killing people just because you don’t approve of them!”
Grace Hawkins: “You know, that’s what my doctors used to say. It was the one point we could never agree on.”

© Klaudia Zotzmann

14
Feb

Biker für Kinder – Künstler für Biker

categories Schreiber-Alltag, ToyRun | wong it!    

Gestern war es dann so weit, die feierliche Übergabde des Gutscheins für ein Airbrush von Pablo Spitzer… Diesen hatte ich ja vor zwei Wochen beim Toyrun-Gewinnspiel gewonnen. Und wie wir uns gestern alle einig waren – eine win-win-Situation für alle! Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie mein Motorrad demnächst aussehen soll… ;)
Gutscheinübergabe in Pablos Atelier

14
Feb

Mord im Garten – Teil IV

categories Texte | wong it!    

Agatha Christie und der Garten

Die beiden zuletzt genannten Beispiele entstammen der spitzen Feder Agatha Christies. So spielt ein Teil von “16:50 ab Paddington” im Garten des Anwesens, welchen der Mörder auch sehr gut gekannt haben muss um die Leiche so gezielt aus dem Zug zu werfen und dann im Sammel-Sarkopharg des Hausherren zu bestatten. In “Ruhe unsanft” treffen wir dagegen auf einen Fall von Leichenentsorgung, wie er auch in der Realität hundertfach stattfinden könnte. Sehr schlicht und funktionell wird die Leiche einfach im Garten begraben und wäre auch nicht gefunden worden, hätten nicht die Erinnerungen der neuen Hausherrin die schreckliche Tat wieder hervorgebracht und Miss Marple den Garten als wahrscheinlichste Ruhestätte lokalisiert.

Um einiges interessanter war die Entdeckung, dass Garten und Gartenarbeit häufige Charakterisierungsmethoden der Romanfiguren Agatha Christies sind. Zumeist die Figuren der Miss Marple Reihe werden über ihre gärtnerischen Fähigkeiten charakterisiert, was vermutlich mit der Ermittlungsstrategie der Miss Marple zusammenhängt. Die alte Dame löst die Fälle vor allem durch ihre hervorragende Menschenkenntnis, welche sie in ihrem Heimatdorf St. Mary Mead über Jahre erworben hat. Klassische Stereotypen, wie sie überall vorkommen und zu welchen Miss Marple dann – sehr klug und überlegt – die Parallelen vom dörflichen Leben zu den entsprechenden Personen des jeweiligen Falls zieht.

Bezüglich gärtnerischer Fähigkeiten finden wir in “Die Tote in der Bibliothek / The Body in the Libraby”, einem Buch, das überhaupt nichts mit Gärten zu tun hat, folgende Stelle: Jane Marple und ihre Freundin Mrs. Bantry debattieren darüber, wer der Mörder sein könnte und Miss Marple kommt auf

“Basil Blake.”
Mrs. Bantry cried impulsively, “Oh, no!” and added as though in explanation, “I know his
mother.”
The two women looked at each other. Miss Marple sighed and shook her head.
“I quite understand how you feel about it.”
“Selina Blake is the nicest woman imaginable. Her herbaceous borders are simply
marvelous; they make me green with envy. And she’s frightfully generous with cuttings.”

Das Argument, die Blumenrabatten seiner Mutter seien so schön und sie sei so freigiebig mit Ablegern, wird vermutlich für Basil Blake vor keinem Gericht standhalten, doch aufschlussreich ist es dennoch, allerdings mehr in Bezug auf die Autorin und weniger bezüglich der Mordtätigkeiten einer Romanfigur. Ob Agatha Christie die gartenbezogenen Stellen ihrer Romane autobiographisch schrieb oder nicht, sie deuten doch auf das ländliche Idyll, in welchem die Damen nicht viel anderes zu tun hatten, als sich um Haus und Garten zu sorgen und sich oftmals selbst nur mehr über diese eigentlichen Äußerlichkeiten definierten: das gesellschaftliche Ansehen stand und fiel mit dem Blühen und Vergehen der Blumenrabatte, man kaufte sich in gewisse Kreise mit seltenen Ablegern ein und traf sich zum Kaffeeklatsch am Gartentisch. Weite Teile des gesellschaftlichen Lebens fanden im Garten statt, kein Wunder also, dass auch die Leichen im Garten ihren Platz finden sollten. Und ist es vielleicht schon nicht der Garten Eden, so doch wenigstens ein lauschiger Platz unter dem Rhododendron.

© Klaudia Zotzmann

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