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30 Apr |
What’s in a name reading Challenge – Buch 2 Lesen, Rezension | wong it!
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Tier im Titel: check!
Ken Follett – Mitternachtsfalken
In der “What’s in a Name Reading Challenge” hab ich nun wieder ein Buch einzureihen, und ein recht gutes noch dazu! Ich muss zugeben, dass ich beim Thema “2. Weltkrieg” Schlimmeres erwartet hatte, war aber schon nach wenigen Seiten positiv überrascht. Die Geschichte spielt den Großteil der Handlung in Dänemark, wo die von der jungen Engländerin Hermia Mount geleitete Untergrundorganisation “Die Mitternachtsfalken” versucht, die Deutsche Flugabwehr auszukundschaften. Dass die Not erfinderisch macht, zeigt der junge Harald Olufsen mit einem umgebauten Motorrad, das nun mit einer Dampfmaschine fährt – und dass er noch ganz andere Sachen hinbekommt, rettet am Ende nicht nur ihm das Leben.
Lebendig wird die Geschichte durch die Mehrschichtigkeit der Charaktere – ein “Böser” mit einer seit einem Unfall behinderten Frau ist das Paradebeispiel dieses Buches.
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29 Apr |
Frankfurter Buchmesse Schreiber-Alltag | wong it!
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Ja, ich weiß, es ist noch etwas früh, um von der Frankfurter Buchmesse zu schreiben. Ich mag zwar gerne wieder hin, weiß aber auch noch nicht, ob es sich ausgeht…
Nein, ich wollt nur sagen, dass die Messe seit heute eine neue Website hat! Laut Vorankündigung noch einfacher, noch schneller, noch serviceorientierter. Ich fand ja schon die alte nicht so schlecht, also mal sehen, ob ich auch mit der neuen Seite dieses Jahr meine Tickets wieder vorher online bekomme – bis September sollten ja wohl alle “Kinderkrankheiten” einer neuen Webpräsenz ausgemerzt sein… ;)
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26 Apr |
LITERA – erste Berichte aus Linz Buchmesse, Erfahrungsbericht | wong it!
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Heute gibt es im Literatur-Café einen ersten Bericht von der LITERA Linz. Autorin Cornelia Travnicek schildert das Geschehen – ganz unverblümt…
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25 Apr |
Grin Verlag – es rührt sich was Erfahrungsbericht, Verlage | wong it!
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Leider nur noch nichts Gutes. Am 15. März hatte ich von der Möglichkeit, Wissenschaftliche Arbeiten kostenlos zu veröffentlichen berichtet und auch gleich eine Semesterarbeit von mir eingeschickt, zum Einen weil mich wissenschaftliche Publikationen interessieren, zum Anderen, um Euch Näheres zum Grin Verlag schreiben zu können. Heute, am 25. April, bekam ich endlich eine Nachricht:
“Ihre Arbeit mit dem Titel … können wir leider noch nicht annehmen. Bitte schicken Sie noch mal Ihre Arbeit als Word Datei an …”
Dabei gehört OpenOffice zu den bevorzugten Dateitypen! … Na mal sehen, ich werde mich am Wochenende noch etwas damit auseinandersetzen und in Kürze hoffentlich etwas Produktiveres zu berichten haben.
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23 Apr |
23. April: Welttag des Buches Kalender, Termine | wong it!
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Heute ist es wieder soweit, der 23. April ist der Welttag des Buches!
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22 Apr |
LITERA-Linz 2008 Schreiber-Alltag, Wettbewerbe | wong it!
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Sie findet also doch statt, die LITERA-Linz… Nach einigen Querelen ist der Start nun wie geplant morgen am Welttag des Buches. Es warten über 220 Aussteller und mehr als 150 Autoren auf neugierige Besucherschaaren: “Wir freuen uns auf das Publikum, das wir im wahrsten Sinne des Wortes literarisch verwöhnen möchten!”
Da es aber nicht nur um das Publikum, sondern auch um den Literaturbetrieb geht, sollen während der Messe folgende ‘LITERAturpreise’ verliehen werden:
:: LITERAturpreis für Belletristik
:: kinderLITERAturpreis
:: jugendLITERAturpreis
:: LITERAturpreis für Lyrik
:: LITERAturpreis für Hörbuch-Gestaltung
:: wirtschaftsLITERAturpreis
:: Sonderpreis: “Das Freie Wort in der Presse” (“Preis für Demokratie und Freiheit”)
Öffnungszeiten
Mittwoch: 9:00 – 19:00, von 9:00 bis 12:00 Uhr freier Eintritt
Donnerstag: 9:00 – 19:00
Freitag: 9:00 – 23:00, ab 18:00 “Lange Nacht der LITERAtur” = freier Eintritt
Samstag: 9:00 – 19:00
Sonntag: 9:00 – 16:00
Eintrittspreise
Tageskarte 6,-€ (ermäßigt 4,-€)
Es gibt Familienkarten für 2 Erwachsene und 1 bis 3 Kinder um 13,-€
2 Tages-Fachbesucherticket 10,-€
Kinder bis 7 Jahre gratis
Gratiseintritt für alle am Mittwoch von 9 bis 12Uhr und Freitag von 18 bis 24Uhr
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21 Apr |
Criminale – Friedrich-Glauser-Preis Schreiber-Alltag | wong it!
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Am Samstag Abend wurde im Rahmen der Criminale der Friedrich-Glauser-Preis vergeben. Die einzelnen Preise gingen
- in der Kategorie ROMAN an Lilian Faschinger mit: Stadt der Verlierer
- in der Kategorie DEBUT an Rainer Gross mit: Grafeneck
- in der Kategorie KURZKRIMI an Bernhard Jaumann mit: Zum Sterben schön
Den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für besondere Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur
erhielt Sabine Deitmer und der Hansjörg-Martin-Preis (Kinder- und Jugendkrimipreis) ging an Boris Koch mit: Feuer im Blut
CONGRATS! Mehr Infos gibts direkt beim SYNDIKAT…
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20 Apr |
Notwendigkeiten? Schreiber-Alltag, Soziales | wong it!
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Wo ich gerade dabei bin, ein Referat für die Uni auszuarbeiten, fiel mir just eine Frage ein, die mir im Winter gestellt worden war und mit deren Beantwortung ich mich damals sehr schwer tat ob der misslichen Formulierung: Ist die christliche Gemeinschaft für unsere Gesellschaft notwendig?
Mein spontaner erster Gedanke hat sich bis heute gehalten – die Menschheit ist in quasi all ihren Gesellschaftsformen schon so ziemlich mit und ohne allem ausgekommen:
- mit Krieg – ohne Essen
- mit König – ohne Rechte
- mit Jagen & Sammeln – ohne Reierung
- mit Wirtschaft & Geld – ohne Skrupel
- …
Ob da eine fiktive Gemeinschaft von Gläubigen eines bestimmten Kultes / einer bestimmten Religion nun als notwendig bezeichnet werden kann, finde ich sehr schwer vertretbar. Was es, um der nachträglichen Beantwortung der Frage einmal annähernd Genüge zu tun, allerdings über die gesamte Menschheitsgeschichte durchgehend gab und gibt, ist eine gewisse Form von Kult und Glaube. Es scheint, als seien beide – und letzerer noch mehr – eine archetypische menschliche Veranlagung. Wie allerdings die jeweilige Religionsform aussieht, wenn denn dann eine existiert, ist eine ganz andere Frage.
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18 Apr |
Criminale – von Zimtziegen und Friedrich Ani Schreiber-Alltag | wong it!
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Die Lesung heute stand wohl unter einem merkwürdigen Stern. Oder es lag an mir, ich weiß es nicht. Erst hatte ich einen echt doofen Tag in der Uni und dann ein sehr unerfreuliches Erlebnis während gerade Robert Pucher aus “Rattenfalle” las – erfreulicherweise sogar erst ab einer Stelle, die ich noch nicht gelesen hatte, was meinem Tag einen ersten Aufschwung gab. Und ich dachte gerade daran, das Kriegsbeil mit mir und meiner kleinen Welt zu begraben als eine ältere Dame schräg vor mir plötzlich begann, lautstark die Lesung zu unterbrechen weil der junge Mann neben mir beim Rearrangieren seiner Beine an ihren Sessel gestoßen war… -> ??? Dabei hatte sie eh nicht zugehört, sondern in einer mitgebrachten Zeitung gerade Eigentumswohnungen im 19. Wiener (Nobel-)Bezirk angestrichen. Entsprechend affektiert zickte sie nun also herum: “Nimm deine Füße da runter!”, während allen anderen völlig klar war, dass ein junger Mann von guten 1.88 nun eben sehen muss, wo seine Beine bleiben. OLLE ZIBBE! Der Lesung selbst tat es zum Glück jedenfalls keinen Abbruch.
Nachher hatte ich noch ein sehr nettes Gespräch mit Friedrich Ani, der nach Robert Pucher aus “Hinter blinden Fenstern” gelesen hatte. Er (wie auch ich) bewundert das Rahmenprogramm der Criminale, das so manch Spannendes für die Autoren bietet – Polizeibesuche, Kriminalmuseum und was das kriminelle Schreiberherz eben noch so höher schlagen lässt. Ich meinte, dass ich vielleicht, eventuell, irgendwann, möglicherweise, hoffentlich auch einmal in den Genuss kommen werde und er fragte dann ganz interessiert, ob ich denn quasi auch vom Fach wäre. Quasi. Ja. Und meinen ersten Literaturpreis hab ich ja nun auch schon! … ;) Er fand das sehr ermutigend und so wünschten wir uns gegenseitig viel Erfolg und Spaß beim Schreiben… Lieben Dank, Herr Ani!
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17 Apr |
Criminale – ein guter Anfang! Schreiber-Alltag | wong it!
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Der Mann liegt krank darnieder, daher habe ich mir heute nur eine statt zwei Veranstaltungen der Criminale angeschaut, aber die eine war auch gleich sehr nett – “Früh übt sich – wer ein Detektiv werden will”: Krimis für Kinder und Krimis von Kindern.
Zwei Highlights gab es. Zum Einen natürlich die Gewinnertexte des Jugendschreibwettbewerbs, gelesen von Stefan Slupetzky, den Markus und ich im vergangenen Jahr nach einer Lesung in Wien etwas aus der Bahn warfen, als wir ihm offenbarten, dass der Spitzname von Markus tatsächlich “Lemming” ist! (Stefan Slupetzky schreibt die Lemming-Krimis!) Aber nicht nur die Lesung selbst entzückte, nein, die Texte waren wirklich verdammt gut! Mir persönlich gefiel der Text der den 3. Platz gewonnen hatte am besten; ich bin schon ganz gespannt auf die Anthologie, die demnächst erscheinen soll.
Das zweite Highlight war mehr Situationskomik aus Kindermund. Ursel Scheffler las aus dem “Fall London” und bezog das junge Publikum ganz mit ein. Unter anderem fragte sie, was es denn wohl zu bedeuten hätte, dass ein Mann “mit einer großen Tasche” die Bankfiliale verließ. Und prompt bekam sie zur Antwort: “Dass er eigentlich eine Frau war?” *lol*
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