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31 May |
schon wieder eine lange Liste Schreiber-Alltag | wong it!
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Tja, da dachte ich, wenn ich “die lange Liste” abgearbeitet hab, dann hätt’ ich endlich Zeit und könnte mich mal um all die Dinge kümmern, die immer wieder liegenbleiben… Pustekuchen! Entweder die erste Liste hat sich auf mysteriöse Weise verlängert oder eine neue hat sich eingeschlichen, die nicht deutlich kürzer ist! Ein Webshop, vier Websites, zwei Uni-Ausarbeitungen und noch immer das vermaledeite Konzept… *sfz* Dazu muss ich mir so langsam aber sicher mal wieder ein paar Kurzgeschichten einfallen lassen, damit ich noch bei ein paar Wettbewerben teilnehmen kann und die Lesung im Oktober darf ich auch nicht vergessen. – Und das, wo es draußen mittlerweile unangenehm warm wird!!! *schwitz*
Naja, vom Zaulen machen sich die Arbeiten auch nicht von alleine… Also, zwei Stunden hab ich heute Abend sicher noch… *aufraff*
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25 May |
Ein Buch, jedem Schreibenden ans Herz gelegt Blog-Parade, Buchrezensionen, Bücher, Schreiber-Alltag, Tipp! | wong it!
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Jetzt wollte ich Euch einfach mal ein Buch empfehlen weil es mir gerade wieder einmal in die Hände gefallen ist, als mir die Blog-Parade von schriftsteller-werden.de wieder einfiel. Nach kurzem Nachdenken kann ich sagen, dies ist mein Lieblingsbuch über das Schreiben: Christopher Vogler: The Writer’s Journey – Mythic Structure for Writers.
Schon vor neun oder zehn Jahren machte ich Bekanntschaft mit “A Writer’s Journey”, von dem im Englischen kürzlich die dritte Edition herausgegeben wurde und das ich jedem Schreibenden oder auch Lektorierenden nur warm ans Herz legen möchte. Ich selbst habe hier noch eine etwas abgewetzte 2nd Edition, die damals gerade ganz neu herausgekommen war, aber ich lese immer wieder gerne darin, denn ganz schreibergerecht und beispielreich demonstriert der Autor, wie Geschichten aufgebaut sind und liefert mit der “Hero’s Journey” eine “Toolbox”, die noch jeden hinkenden Plot zum Laufen bringt.
Dabei bezeiht er sich vor allem auf Joseph Campbell: The Hero with a Thousand Faces, in welchem Campbell den Beweis antritt, dass alle Geschichten von Anbeginn der Zeit bis heute einem immergleichen Schema folgen. Die Reise des Helden mit ihren Stationen und die Figuren, die ihm dabei begegnen. Letztere ganz parallel zu C.G. Jung und den Archetypen. Ganz egal, ob Mythos, Minnelied, Bibelgeschichte, Roman, Witz oder Hollywoodfilm – allen Geschichten liegt immer dasselbe Muster zugrunde, und es ist die Aufgabe eines jeden Autoren, sich dieses Muster ins Gedächtnis zu rufen, zu überdenken, und ihm eine wieder neue Gestalt in Form einer neuen Geschichte zu geben. Dieses Muster kommt ganz automatisch, auch Autoren die noch nie von der “Hero’s Journey” gehört haben, reproduzieren es unbewusst und reihen ihre Geschichte damit in den Jahrtausende alten Kanon ein. Wenn aber eine Geschichte schwächelt oder hinkt, liefert die “Hero’s Journey” ein nützliches Werkzeug, sie wieder ins Gleichgewicht und damit zum Funktionieren zu bringen. Interessanterweise berichtet Vogler auch von Experimenten, bei denen Filme (und wohl auch Bücher) entgegen dem Muster veröffentlicht wurden. Und floppten. Und jedem rebellischen Jungautoren sollte klar sein, dass es sich hierbei nicht um eine von außen aufgezwungene Regel handelt, sondern um die Erfüllung eines inneren, archetypischen Verlangens der Leser bzw. Zuschauer. Die “Hero’s Journey” ist DAS Muster, nach welchem Geschichten funktionieren und es lohnt sich, sich damit vertraut zu machen; und sei es, um Bücher und Filme daraufhin “auseinanderzunehmen”.
Für Vogler sind es vor allem Drehbücher für Hollywood-Filme und entsprechend fallen seine Beispiele aus, doch das sollte niemanden abschrecken zumal die Chance hoch ist, das jeweilige Beispiel irgendwoher zu kennen. Leider hat wohl auch der deutsche Titel “Die Odyssee des Drehbuchschreibers: Über die mythologischen Grundmuster des amerikanischen Erfolgskinos” vermutlich nicht zur Verbreitung im deutschsprachigen Raum beigetragen. Dabei bereitet Vogler den recht fachlichen Stoff Campbells um die verwobenen Pfade von Mythen, Geschichten und Psychologie wirklich schreibergerecht und gut lesbar auf, setzt ihn um in eine Terminologie, die jedem Autoren und erst recht jedem Lektor bekannt sein dürfte. 1., 2. und 3. Akt, Krise und Höhepunkt, Mentor und Schwellenwächter, … Immer näher an das Leben bringt er Campbells Theorie, bis er schließlich einsieht, das das Muster “Hero’s Journey” auch auf das Leben jedes Einzelnen zutrifft:
“The Hero’s Journey is a pattern thyt seems to extend in many dimensions, describing more than one reality. It accurately describes, among other things, the process of making a journey, the necessary working pars of a story, the joys and despairs of being a writer, and the passage of a soul through life.” (Preface to the 2nd Edition)
Bzw. auf Deutsch:
Christopher Vogler: Die Odyssee des Drehbuchschreibers &
Joseph Campbell: Der Heros in tausend Gestalten
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21 May |
Wachsköpfe in Wien Wien | wong it!
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Na da brat mir doch einer ‘nen Storch! Nun soll Madame “Madame Tussauds” beim Wiener Riesenrad einziehen und letzteres an die Tussauds-Betreiber Merlin Entertainments verpachtet werden… Gegen ein paar Wiener Wachsköpfe – von Mozart bis Elmayer (?) oder Lugner (?) – ist ja nichts einzuwenden, aber ob sich die Wiener von ihrem Riesenrad trennen können – zumindest auf dem Papier?
Der ganze Artikel bei standard.at.
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19 May |
eBooks sind noch immer nicht tot eBooks | wong it!
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Schon seit Monaten ist es eigenlich erstaunlich still um die elktronischen Bücher, doch gerade erschien ein Beitrag zur portablen Bibliothek iLiad aus dem Hause iRex Technologies auf probierpioniere.de.
Viel getan hat sich allerdings auch wieder nicht; das 8,1″-eInk-Display soll auch im Tageslicht gut lesbar sein, Onlinezeitschriften können darauf genausogut gelesen werden wie geladene eBook, was via USB 2.0 oder Computer-Verbindung flink gemacht sein soll. Platz gibts bis zu 4GB als MMC- oder CF-Card. Das Beste am iLiad ist wohl noch, dass man darauf auch schreiben und zeichnen kann, sowie Notizen und Markierungen (z.B. unterstreichen) in den geladenen Dokumenten hinzufügen kann. Im Prinzip also der Freund eines jeden Studenten und Buchliebhabers, ABER mit 399,-€ (etwa bei justread.de) noch immer nicht wirklich leistbar. Zwar sind 50 Klassiker als eBook zwar beim Kauf schon dabei, aber für das wLAN-Modul kommen nochmal 100,-€ dazu.
Nunja, hätte das Gerät noch eine ausklappbare Tastatur und nen Webbrowser, wäre es beim nächsten Extrageld meins… Aber so mal sehen, was sich in puncto mobilder Bibliotheken und mobilen Arbeitens noch so tut.
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16 May |
Blogparade – Bücher über das Schreiben Blog-Parade, Bücher | wong it!
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Gestern bekam ich eine ganz liebe Einladung von Jacky von schriftsteller-werden.de – und natürlich bin ich mit dabei! Eine 500-Worte-Rezension zu meinem Lieblingsbuch übers Schreiben sollte ich schon noch hinkriegen, aber ich muss mal eben darüber nachdenken, welches überhaupt mein Lieblingsbuch zum Thema Schreiben ist… Bis zum 10. Juni hab ich ja Zeit!
Macht doch auch mit!
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15 May |
Robert Pucher: “Rattenfalle” Buchrezensionen, Schreiber-Alltag, Tipp!, Wien | wong it!
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Buchrezension: “Rattenfalle” von Robert Pucher.
Nach den frappierenden Geschehnissen des ersten Buches “Katerfrühstück” landete der erfolglose wie bedauernswerte Autor Daniel Reichenbach in der Klapsmühle auf der Baumgartner Höhe und seine Schwester Dr. Simone Reichenbach, noch immer Leiterin des Referats 1, Kapitalverbrechen, im Hafen der Ehe. Nur einer von beiden erlangt die Freiheit wieder und gerät erst zwischen die Fronten von Entführern, Möchtegernentführern, neonazistischen Organisationen und schließlich unter Mordverdacht. Die andere weilt in ihren Flitterwochen auf Nassau. Zum Schnorcheln. Was sie allerdings nicht weiß ist, dass das Referat 1 in ihrer Abwesenheit im Chaos versinkt dank interimistischer Leitung durch Bezirksinspektor Kurt Doppler, dem sämtliche Fähigkeiten fehlen, die Ereignisse zu überschauen, der aber dennoch nicht davon ablässt, Großfahndungen und COBRA-Einsätze anzuberaumen. Doch am Ende geht ihm nur Ratte Jochen in die Falle.
Wieder ein sehr schöner Lesespaß vom Wiener Krimiautor Robert Pucher – bis Seite 118 war ich zwar auf der verzweifelten Suche nach der Leiche im Keller, aber dann wurde es rasant und wie schon beim Katerfrühstück herrlich skurril. Nur ranken sich die Geschehnisse vielmehr um den unfähigen Bezirksinspektor und die Treue Heimatfront, aber es kann sich ja nicht immer alles um die Autoren drehen… ;)
Rating: 




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14 May |
riding (officially) low… Schreiber-Alltag, ToyRun | wong it!
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Am 3. Februar hatte ich ja, wie berichtet, einen Airbrush-Gutschein gewonnen und ein Zwischenergebnis hattet Ihr ja auch bereits gesehen – mittlerweile fährt “Selma Savage” wieder und letzte Woche gab es neben einem ausgiebigen Service fürs Motorrad dann auch ein Foto für die Toyrun-Homepage.

Lieben Dank natürlich auch nochmal an Pablo!
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12 May |
Literaturwettbewerb der Armin T. Wegner-Gesellschaft Ausschreibung, Wettbewerbe | wong it!
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Zusammen mit Amnesty International schreibt die Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. einen Literaturwettbewerb aus. Im 30. Todesjahr des Dichters, Humanisten und “Gerechten der Völker” Armin T. Wegner (* 1886 in Elberfeld, gest. 1978 im Exil in Rom) können sich bis zum 30.Juni 2008 professionelle Autor/inn/en und auch nichtprofessionelle Literaturfreunde ab dem 16. Lebensjahr an dieser Ausschreibung beteiligen – ausdrücklich auch solche aus Migrationszusammenhängen.
1. Preis 1000 Euro, 2. Preis 750 Euro, 3. Preis 500 Euro. Alternativ kann der 1. Preisträger auch eine Reise nach Stromboli mit Aufenthalt in Armin T. Wegners ehemaligem Wohnhaus “Casa Sette Ventiâ” wählen.
Maximal 15.000 Zeichen (5 Normseiten) Prosa oder Rap Poetry zum Thema “Menschenrechte” sind gefordert, einzureichen bis 30.6.2008 an die
Armin T. Wegner Gesellschaft e.V.
Stichwort: Literaturwettbewerb
Else Lasker-Schüler Straße 45
42107 Wuppertal
Oder als Word-Datei via eMail an: literaturwettbewerb@amnesty-schwelm.de
Achtung: neben dem fünffachen Ausdruck, der digitalen Version und dem Kuvert mit den persönlichen Angaben wird das Anmeldeformular benötigt, welches auf www.amnesty-schwelm.de herunterzuladen ist!
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10 May |
“Der Kuckuck und das Kleingeld… Schreiber-Alltag | wong it!
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… die hatten einen Streit…” ;)
Kennt das eigentlich noch jemand? Dass man beim ersten Kuckucksruf im Jahr Kleingeld bei sich haben soll um dann damit zu klimpern – dann hat man das ganze nächste Jahr über Geld. Anders gesagt, hält es den “Kuckuck” fern.
Ich kenn das noch von Zuhause und wo ich grad auch da bin, hab ich eben grad den ersten Kuckuck gehört. Und hatte sogar Kleingeld in der Tasche zum Klimpern!!! *freu* Früher hab ich immer extra “Kuckucksgeld” bekommen; ein paar Münzen, die ich dann in die Tasche stecken sollte, bis der erste Kuckuck kam. Wachsamkeit von Mitte April bis Mitte Mai und dann, nach dem ersten Kuckucksruf, hab ich mir glaub ich fast immer ein Eis davon gekauft. – Vielleicht sollte ich für heut Nachmittag einen Stop in einer Eisdiele einplanen… ;)
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8 May |
Von Tollpatschen, Currywürsten und Engeln Schreiber-Alltag | wong it!
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Wo mir gerade der Jokers-Newsletter ins virtuelle Postfach flatterte:
“Das Goethe-Institut und der Deutsche Sprachrat hatten aufgerufen, die schönsten ‘eingewanderten Wörter’ zu küren. Jetzt stehen diese fest und ich will sie Ihnen hier kurz vorstellen:
Auf Platz 1 gelangte das Wort “Tollpatsch”. Es wurde im 17. Jahrhundert aus Ungarn entlehnt. Ursprünglich hieß es “talpas”, bedeutete breitfüßig und meinte die ungarischen Fußsoldaten. Platz 2 wurde der “Currywurst” eingeräumt. Seit den späten 40er-Jahren serviert man die deutsche Wurst mit dem Curry-Gemisch, das seine Wurzeln in der Tamilsprache Südindiens hat. Auf Platz 3 ist der “Engel” gelandet, der einst als griechischer “angelos” (Bote) startete.”
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