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31 Jul |
Orwell bloggt Bloggen, Große Vorbilder | wong it!
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Ok, nicht persönlich, aber jetzt werden die Tagebücher George Orwells in Form eines Blogs veröffentlicht. Ab dem 9. August, so haben die Organisatoren des Orwell Prize angekündigt, werden Orwells persönliche & politische Tagebücher, welche er von 1938 bis 1942 führte, publiziert und sind für jedermann kommentierbar. Ich bin jedenfalls gespannt!
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31 Jul |
Murphy… Schreiber-Alltag | wong it!
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Tja, da habe ich gestern Pickerl (TÜV), neuen Vorderreifen und vordere Bremsbeläge für’s Motorrad bekommen -> 160,-€, an sich gar nicht mal SOOO schlimm. Wir waren dann gestern noch unterwegs, ca. 20 Kilometer und dann heute Mittag nach Wien rein zur Uni – Bibliothek und Lerngruppe. Als ich losfuhr fühlte es sich etwas merkwürdig an, aber ich dachte mir nichts Schlimmes, wird wohl einfach der neue Vorderreifen sein, der sich noch ungewohnt fährt. Das Problem lauerte dann auf der Abfahrt zur Nordbrücke… Ich fuhr die Kurve fröhlich wie gewohnt mit ca. 50 / 60 Km/h an und plötzlich ging mir das Motorrad vorne weg -> ??? Ok, mal vorsichtig runterbremsen (mit der Hinterradbremse natürlich) und bei der nächsten Tankstelle ran, weil sie sich mittlerweie SEHR schwammig fuhr. Vordereifen platt, irgendwas unter 0,5 bar -> ??? Ok, auf 2 bar rauf und Motorrad auf der Mariahilferstraße abgestellt, etwaswas eingekauft, 2 Stunden später dann zur Uni und der Reifen war wieder platt. Hab also die Werkstatt angerufen, zur Tankstelle, aufpumpen, direkter Weg (durch den Regen) zur Werkstatt. 5 Minuten nach Ankunft fragt er, ob mir jemand die Luft abgelassen haben könnte, weil er am Schlauch nix gefunden hat. Naja, KÖNNTE schon, aber ich bezweifele, dass die Kinder hier aus der Straße mir mit dem Roller oder Fahrrad bis nach Wien nachfahren und mir da wieder die Luft rauslassen… Ich hab dann anstands- und kostenlos einen neuen Schlauch bekommen und bin dann (wieder durch den Regen) aber sicher heimgekommen. Hurra.
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30 Jul |
Sozialgeschichte und Wirtschaftlichkeit des Schreibens Buchmarkt, Lesen, Rezension, Verlage | wong it!
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Da fiel mir doch zufällig am Abend Die Zeit vom 24. Juli in die Hände und ich konnt’ den Literaturteil dann nicht ungelesen am Tisch zurücklassen. Zwei sehr spannende Artikel habe ich tatsächlich gefunden.
Der erste mit der zwar nur von hinten durch’s Knie ins Auge treffenden Überschrift “Wenn der Tag geht” rankt sich um eine interessante Buchneuerscheinung, einer Essaysammlung von Ulrike Draesner. Schöne Frauen lesen – Über Schriftstellerinnen und die Bedingungen weiblichen Schreibens. Und dabei sehr schön der Artikelbeginn: “Braucht die Welt eine weibliche Literaturgeschichte? Nein, wenn dieser Kanon von der Annahme ausgeht, künstlerischer Rang und Geschlecht seien kausal verknüpft. Ja, wenn er glaubt, Frauenliteratur entstehe unter anderen sozialgeschichtlichen Bedingungen (Natalia Ginzburg war berüchtigt dafür, beim Abendessen vor Müdigkeit mit dem Kopf in den Pastateller zu fallen, da ihr Romanwerk morgens zwischen vier und sieben Uhr entstand), und diese Bedingungen als Element des Ästhetischen berücksichtigt.” Es ist von Spleens die Rede, von Gegebenheiten und Angewohnheiten der Autorinnen, die für ihre Werke nicht unerheblich waren. Eine angeblich kurzweilie Lektüre zur Sozialgeschichte weiblichen Schreibens.
Der zweite spannende Artikel gibt zu lesen, was die Überschrift verspricht: “Nicht alles Neue ist gut”. Da hat der Literaturkritiker noch nicht einmal alle Titel der Frühjahrssaison gelesen, schon drohen die herbstlichen Neuerscheinungen. Ulrich Greiner beklagt die Masse der Neuerscheinungen und deren notdürftige Qualität und hat dabei ja nichtmal Unrecht. Seine Kalkulation: 14.000 Novitäten auf der letzten Frankfurter Buchmesse, von denen besteht die Hälfte aus Romanen. “Selbst wenn wir annähmen, nur ein Zehntel davon tauge etwas, hätten wir immer noch 700 Romane, die wir eigentlich lesen müssten, das heißt zwei pro Tag. – Kein Leser rechnet so, keiner will alles lesen, und müssen tut er schon gar nicht.” Der Kritiker schon, oder sollte zumindest. Und Greiners sachliches Fazit ist so ernüchternd wie es nur sein kann: Viele Verlage “produzieren nämlich allzu oft Bücher, denen es an irgendeiner Notwendigkeit aus literarischen oder sachlichen Gründen völlig mangelt, Bücher, bei denen es ziemlich egal ist, ob man sie liest oder nicht. Auch der erste Blick in die Herbstproduktion weckt den Wunsch, die Verlage möchten aufhören, die Regale mit vollkommen Entbehrlichem vollzustopfen.”
Mir fallen dazu zwei Dinge ein: 1. Wohlstandsverwahrlosung in der Verlagswelt und 2. ein Anfall von Wahrscheinlichkeitsrechnung (wobei ich in Mathe leider nie eine Leuchte war…): bei all den Planeten im Weltall, MUSS mindestens ein weiterer bewohnt sein und zwar von intelligenten Lebewesen, die technisch weiter voraus sind als wir und ein Interesse daran haben, uns zu besuchen… Und wann kommt nun das eine wirklich lesenswerte Buch der Saison zu mir und entführt mich in eine andere Welt?
Danke, Herr Greiner, für diese ehrlichen Worte. Leider wird wohl keiner drauf hören, da Umsatz (= Titelzahl) wichtiger ist als klares Programm, aber gesagt gehört’s.
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30 Jul |
Ein erstes Mal… Schreiber-Alltag | wong it!
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… nach vier Jahren.
Gestern war ich das erste Mal hier Bogenschießen. Vorgenommen hatte ich es mir ja schon so lange, aber gestern war es dann auch wirklich so weit: In Stockerau bei Artemis. Sehr nette Leute und ein wirklich schöner Platz. Und nachdem ich vier Jahre keinen Bogen in der Hand hatte, war ich fast gar nicht mal so mies – auf 10 Meter war ich sogar ziemlich gut, aber auf 20 Meter musste ich vier von sechs Pfeilen suchen… *räusper* Ich glaube, da ist noch deutliches Verbesserungspotential… ;)
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28 Jul |
Na hey!!! Schreiber-Alltag | wong it!
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Da fühlt man sich gleich wie einer der ganz Großen: “BlogCounter Zugriffsstatistik: Anzahl Treffer seit 25.10.2007: 5000″ WOW!
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26 Jul |
Das Schlösserland Sachsen lädt zum Krimiwettbewerb Schreiber-Alltag | wong it!
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Das Schlösserland Sachsen lädt alle Autoren ein, am just ausgeschriebenen Krimiwettbewerb teilzunehmen. Folgende Preise winken:
1.Platz: 1.000 Euro
2.Platz: 300 Euro
3.Platz: 200 Euro
Der Krimi muss selbst verfasst und maximal 15.000 Zeichen lang sein (Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5). Vor allem gilt: die Geschichte muss in einem der Schlösser des Schlösserlandes Sachsen spielen! Tipp: Zu jedem Schloss gibt es auf schloesserland-sachsen.de weitergehende Informationen. Sollten eventuell keine Bilder vorhanden sein, so hilft Google Earth sicher weiter.
Einsendeschluss ist der 15.08.2008, einzureichen via eMail, Post oder Fax – auf die ersten 50 Teilnehmer wartet eine Schlössertourenkarte… Hier geht’s zum Anmeldeformular!
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25 Jul |
Office für überall – Zimbra Internet, Softwarerezensionen | wong it!
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Nachdem es immer mal wieder zu Terminkollisionen kommt und der Google-Kalender nicht wirklich ansprechend ist, hat der Mann heute Zimbra ausgegraben. Gestern war bereits auf heise.de zu lesen, dass die Software zwar noch im Beta-Stadium ist, aber bereits dank komfortabler Bedienbarkeit in der Redaktion punkten konnte. Also los!
Was kann es denn? Es kann Mailaccounts, Kalender, Aufgaben und Dokumentbearbeitung und das alles mit Exchange Server. Prinzipiell super, auch für Lerngruppen an der Uni, da man gemeinsam auf Kalender und Dokumente zugreifen kann.
Wie schaut es aus? Bunt, aber brauchbar. Man kann allerdings nicht viel “tweaken” und Fehlermeldungen fallen etwas spärlich, quasi mit “geht nicht” aus, aber ohne nähere Begründung. Diese hätte ich mir schon gewünscht, um beispielsweise meinen GMX Mailaccount abrufen zu können. Das Adressbuch ließ sich auch erst über einen Umweg über Dawn importieren, obgleich Thunderbird eine Exportfunktion ins CSV-Format hat, aber immerhin. Was mir allerdings so überhaupt nicht gefällt ist, dass sowohl Kalender als auch Aufgaben und Adresbuch standardmäßig für jeden eingetragenen Mailaccount getrennt angelegt werden. Ich hab noch nicht gefunden, wie man globale Kalender, Adressbücher und Aufgaben anlegt, aber ich werde sicher berichten, denn da ich ja nun die Anschaffung eines MSI Wind 100 geplant habe, würde sich ein von überall aus benutzbares Mail- & Kalendertool schon lohnen.
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25 Jul |
Katzenfreunde dringend gesucht! Katzen | wong it!
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Die Katze – des Schreibers liebstes Tier… Leider suchen derzeit sehr viele Kätzchen ein neues Zuhause und kittenfriends kommt mit dem Vermitteln fast nicht nach. Denn leider hat es von Mai bis Juli wieder eine richtige Kittenflut gegeben und auch viele junge erwachsene Katzen haben leider ihr Zuhause verloren. Zur Zeit haben wir 70 Notfallkatzen und Kätzchen zur Vermittlung, wovon 20 noch dringend einen Pflegeplatz benötigen würden. Wenn Sie gerne einer Katze ein neues Zuhause schenken möchten, oder gerne vorübergehend Notfallfellis bei sich aufnehmen können, dann melden Sie sich bitte bei uns unter info at kittenfriends . at
Wer also etwas hört oder sieht, ein Kätzchen möchte oder jemanden weiß… Ich würde ja selber gerne, aber wir haben schon drei Stubentiger. Vielleicht geht es Euch ja auch so, aber Ihr könnt trotzdem helfen. Verlinkt einfach eines der kittenfriends-Banner oder baut den Blogbutton
bei Euch ein. Ihr helft damit kleinen Felinen, zu überleben. DANKE!!!

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24 Jul |
What’s in a name reading Challenge… Lesen, Rezension | wong it!
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Gerade denke ich mal wieder an die “What’s in a Name Reading Challenge” und stelle mit Erschrecken fest, dass keines der Bücher, die ich zuletzt gelesen habe, in die noch ausstehenden Kategorien fällt. Verflixt!
Mit fehlen noch: Vorname, Wetterphänomen, Farbe und Pflanze. Ich glaube, das nächste Buch das ich anfange, suche ich extra nach den Kriterien aus, sonst werde ich wohl nie fertig… ;)
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23 Jul |
In 80 Krimis um die Welt Bücher, Lesen | wong it!
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Das ist doch mal eine Idee! Jonathan Gibbs vom britischen Independent stellt eine Weltreise aus 80 Krimis zusammen. Tobias Gohlis schreibt im Krimitagebuch:
“Viel Selbstverständliches ist dabei. Edinburgh: Rankin; Oxford: Colin Dexter, aber nicht Dorothy Sayers oder Guillermo Martínez; Bangkok: Christopher G. Moore; Paris: Fred Vargas, aber nicht Léo Malet; Shanghai: Qiu Xiaolong. Nicht selbstverständlich (nicht mal in Deutschland): Friedrich Glauser für die Schweiz.
Und Paulus Hochgatterer für Österreich? Nun ja.
Augen öffnen könnte der Blick auf Autoren, die es auf Deutsch (noch) nicht gibt: Aus Marokko stammt Abdelilah Hamdouchi; Louis Bayard plottet in West Point; Adrian Hyland vertritt die australischen Northern Territories.”
In jedem Fall hat Gibbs damit ein großartiges Projekt gelandet. Hut ab!
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