Vom Manuskript zum Buch…
mainpicture

30
Nov

Adventzeit

categories Internet, Weihnachten, Wien | wong it!    

Die Adventzeit hat begonnen und ab morgen ist unter jinxx.net/advent wieder ein Adventkalender mit Bildern aus dem vorweihnachtlichen Wien zu sehen. Viel Spaß beim Reinklicken und Euch allen eine frohe und besinnliche Adventzeit!

Außerdem gibt es hier an jedem Adventsonntag eine weihnachtliche Geschichte zu lesen. Auch damit viel Vergnügen und selbst ganz viel Freude am Schreiben, Lesen, Stöbern und einfach nur die Zeit genießen – weitab überfüllter Einkaufstraßen kann der Advent nämlich auch schön sein! ;)

30
Nov

1. Advent – Die Weihnachtsmaus

categories Texte, Weihnachten | wong it!    

Einige werden Kathinka, die Weihnachtsmaus sicher schon kennen, aber ich mag sie noch immer so gerne, dass ich sie Euch zur Einstimmung auf den Advent noch einmal zu lesen gebe:

Die Weihnachtsmaus

Zur Weihnachtszeit im Hause Sturm
Hat jedermann sehr viel zu tun
Es wird gebacken, geschmückt und gekocht
Geschenke gekauft, verpackt und was noch … ?
Gewischt, gewienert, auf Hochglanz gebracht
Und all das nur für die heilige Nacht!

Und zwischen all dem Weihnachtstreiben
Zwischen den Kugeln, den Keksen und Zweigen
Da ist sie wieder im Sturm’schen Haus
Wie jedes Jahr – die Weihnachtsmaus

Den Frühling verschlafen, den Sommer verschwitzt
Nur ab und zu ein Stück Käse stibitzt
Den Herbst hat sie auch nur schlafend verbracht
Doch der Winter ist da, schnell aufgewacht!
Zimtsterne, Mandeln, Äpfel und Nüsse
Und Lebkuchenmänner, große und süße!

Dem kann die Maus nicht widersteh’n
Schnell aus dem Loch und in die Küche seh’n.
Geschwind nun hopst sie durch das Zimmer
Der Küche entgegen, wie jeden Winter.

Dort findet sie die Mutter am Ofen
Bei Braten und Knödeln, Rotkohl und Saucen.
Doch nirgends ein Lebkuchenmann zu erspäh’n
Aber eine Mandel unterm Tisch ist zu seh’n.
Und fluchs hinüber und Beute machen
Bevor jemand aufhebt die köstlichen Sachen!

Die Mandel verputzt und in die Stube geschlichen
Da liest der Großvater alte Weihnachtsgeschichten
Und niemand achtet auf die Gabenteller
Die Weihnachtsmaus schon – und die ist schneller!

Die ein und andere Nuß wird geschnappt
Und flink in das heimische Loch gebracht
Ein Stück Schokolade, das muß schon sein
Und Zimtsterne passen da auch noch rein…
Noch ein paar Mandeln und Kokoshauben
Und … die kleine Maus kann es kaum glauben…

Ein Lebkuchenmann! Riesig und lecker
Genau das richtige für Mäusefeinschmecker.
Doch wie kommt der bloß ins mausige Heim?
Der paßt da ja nie und nimmer hinein.

Noch ehe es jemand bemerken kann
Stürzt sich die Maus auf den köstlichen Mann
Sie knabbert den Arm ab und dann den zweiten
Jetzt noch ein Bein – das könnte schon reichen.
Sie schleppt den Kuchen nun bis an ihr Loch,
Es paßt noch nicht – das zweite Bein noch…

Der Kopf ist zu dick und paßt nicht hinein
Und am Bauch könnt’ es auch etwas weniger sein
Die Weihnachtsmaus knabbert und mümmelt am Mann
Bis sie ihn endlich durch das Loch schieben kann.

Sie zwängt sich mit Not und mit Mühe hindurch
Und langsam bekommt sie es mit der Furcht.
Was, wenn jemand sie sieht und entdeckt
Jetzt wo sie mitten in ihrem Heimatloch steckt…
Doch – uff – geschafft, die ist dakheim.
Und schlecht ist ihr auch – wie kann das bloß sein?

Es war doch nur ein Lebkuchenmann
Der da so lag zwischen Nüssen und Tann’.
Von der Mutter alljährlich drapiert im Haus
Auf dem Gabenteller – nur für die Weihnachtsmaus.

© Klaudia Zotzmann

28
Nov

NaNoWriMo – die vierte Woche

categories Erfahrungsbericht, NaNoWriMo | wong it!    

Tja, es ist geschafft und plötzlich ist da so viel Zeit für all die Dinge, die liegengeblieben sind und ohne die ich die letzten vier Wochen auskommen musste und teilweise auch gut auskommen konnte (eine seltsame Einsicht bezüglich beispielweise geregelter Essenszeiten…). Mit frisch gefeilten Fingernägeln, sauber gebürstetem Haar, sattgegessen und auf Schokoladenentzug sitze ich nun vor dem Rechner und berichte von der letzten NaNoWriMo-Woche, die eigentlich erstaunlich entspannt verlief.

Meinen schreiberischen Tiefpunkt hatte ich ja schon in Woche drei bei knapp über 33.000 Worten und nachdem ich mir selbst ganz kräftig in den Hintern getreten habe, ging es dann – mühsam aber doch – schrittchenweise immer näher erst an die 40.000, dann an die 50.000 ran. Ich hab das Notebook aber auch wirklich überall mit hingeschleppt und angefangen zu tippen, sobald ich auch nur eine Stunde freie Zeit vor mir hatte. Irgendwie war mir das Schreiben schon so normal geworden, dass es auch ganz leicht von der Hand ging. Den ‘Endspurt-Flash’ hatte ich eigentlich viel früher erwartet – vielleicht 6.000 oder auch erst 5.000 Wörter vor Schluss, aber er kam erst bei 2.280 Wörtern. Ich habe also Donnerstag Abend wirklich bis kurz vor Mitternacht durchgeschrieben, mir sogar noch einen kleinen persönlichen WordWar mit erdbeerbaum geliefert und muss sagen, das Aufwachen am Morgen danach war schon sehr entspannt. Aber auch ein wenig leer. Nicht, dass mir schrecklich fad wäre, ich hab eh genug zu tun, aber plötzlich sind da ein paar Leute (Charaktere) weniger in meinem Leben, die irgendwas von mir wollen. Gut, sie wollen eine kohärente Geschichte, ein Auto und Waffeln zum Frühstück, aber darauf müssen sie noch etwas warten, im Jänner hab ich erstmal Prüfungen. Lateinvokabeln können sie aber gerne von mir bekommen… ;)

Was habe ich aus dem NaNoWriMo 2008 gelernt?
Vor allem, dass ich es tatsächlich schaffen kann, so viel Disziplin aufzubringen und das sogar trotz eines sehr spontanen Heimurlaubs. Ich sehe das als eine wirklich gute Übung, wenn es im Februar dann endlich an die Dissertation geht.

Was werde ich im nächsten Jahr besser machen?
Vor allem werde ich mir für November keine Termine aufhalsen lassen, wenn es sich vermeiden lässt. Für Woche drei werde ich, wie angedroht, mir kleine Motivationszettelchen überall verteilen – und wenn’s am Joghurt im Kühlschrank ist. Ich vermute, ich werde es für so dermaßen albern halten, dass ich mir denken werde: ‘Hey, jetzt reicht’s! So einen Blödsinn hast du nun echt nicht nötig.’ Und dann werde ich mich ganz freiwillig wieder an den Rechner setzen und tippen. Und natürlich werde ich einen besseren Plan haben – ok, irgendeinen Plan haben… Irgendeiner ist immer besser als keiner.

Was nehme ich mit vom NaNoWriMo 2008?
Das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben und das Wissen, dass ich mich selbst wirklich in den Ar*** treten kann. ;) Außerdem einige neue und sehr nette Kontakte und die Vorfreude auf den NaNoWriMo2009. We’ll read us! ;)

28
Nov

Neuer Tag…

categories NaNoWriMo, Schreiber-Alltag | wong it!    

… neues Glück. Und was mach ich nu? Plötzlich habe ich wieder so viel Zeit! ;)

Im Übrigen war ich gestern wohl schon sehr mitgenommen nach dem fast 4.000 Wörter-Marathon und natürlich sollte es heißen: IHR schafft das! Um Himmels Willen, ich glaub, ich lese meinen ‘Roman’ erst im neuen Jahr… *kopfschüttel*

Ich werde mich jetzt mal einigen Adventsvorbereitungen widmen, schließlich fehlt hier ja noch der alljährliche Adventskalender und die Wohnung könnte auch noch etwas Zuwendung vertragen. Also, nochmal: Allen NaNoWriMo-Endspurtlern viel Kraft und alles Liebe!

27
Nov

Ich schleppe mich über die Ziellinie…

categories NaNoWriMo | wong it!    

NaNoWriMo 08 Winner

Ok, für heute sind glaub ich alle meine Worte aufgebraucht… Ich melde mich morgen mit frischen zurück und wünsche allen anderen NaNoWriMo-Mutigen noch ganz viel Kraft für den Endspurt… Ich schafft das!!!

Ach ja: final wordcount 50.142 *uff*

27
Nov

2.280 words to go…

categories NaNoWriMo | wong it!    

Ok, genau JETZT hat sich der Ehrgeiz eingestellt. Ich glaube, ich gehe nicht ins Bett, ehe ich das hinter mich gebracht habe…

27
Nov

Besucherschwund, aber alle sind glücklich…

categories Buchmarkt, Buchmesse, Lesen, Wien | wong it!    

Wie auf ORF.at zu lesen ist, hatte die BUCH WIEN 08 ganze 21.600 Besucher. Nicht schlecht, aber doch nur ein Viertel dessen, was im vergangenen Jahr auf der Buchwoche im Wiener Rathaus los war… Als Entschuldigung gilt der Eintrittspreis von 8,50€ für einen Messetag, wohingegen die Buchwoche stets gratis war.

Im ORF-Artikel wird gelobt und gepriesen – die freundliche Atmosphäre, die Verkaufszahlen, die begleitende Lesefestwoche, die mit 475 Autoren an 75 Schauplätzen immerhin rund 9.500 Interessierte lockte. Macht insgesamt zwar immernoch nur die Hälfte dessen, was noch im Vorjahr im gemütlichen Rahmen tobte, aber das Positive muss man ja hervorheben.

Die Organisatoren zeigen sich aber optimistisch: Das Datum für die kommende BUCH WIEN 09 steht fest und auch die Lesefestwoche hat bereits ihren Platz im Kalender gefunden:
Lesefestwoche: 16. bis 22. November 2009
BUCH WIEN 09: 19. bis 22. November 2009

Ich bin ja ehrlich gespannt, wie das weitergeht.

26
Nov

6.244 words to go…

categories NaNoWriMo | wong it!    

So langsam nähert sich die Zielgerade… Ein paar mehr Verdächtige und die 50.000 sind gar nicht mehr sooo weit… Alles wird gut. Alles wird gut. OM… ;)

25
Nov

8.306 words to go…

categories NaNoWriMo | wong it!    

Ok, auf der NaNoWriMo Homepage ist mittlerweile ‘winning’ aktiviert, sprich, man kann seine Wortzahl offiziell bestätigen lassen. Ich habe noch etwas mehr als 8.000 Wörter vor mir und liege momentan voll im Zeitplan. Erstaunlich aber wahr. Ende Oktober hätte ich nichtmal gedacht, dass ich überhaupt in den fünfstelligen Bereich komme!

23
Nov

Die Geschichte geht nicht weiter…

categories NaNoWriMo | wong it!    

Nachdem die 40.000 vor der Tür stehen (39.322) will es grad einfach nicht weitergehen. Statt zu schreiben habe ich den halben Abend mit allem möglichen Geraffel verbummelt und bin dann schließlich auf Jackies Blog geraten. Sie hat die 50.000 schon geschafft, hatte sich alerdings 100.000 vorgenommen. Ich denke mir die ganze Zeit: die läppischen 10.000! Ein Zehntel davon hat man ja schon fast, wenn man einen Charakter zum Bäcker schickt… Jackie ging es offenbar auch nicht anders und ihre Überlegungen, den Plot mit allen Tricks und Raffinessen noch auszubauen, kommen mir gerade verdächtig bekant vor:

1. Das Ende hinaus zögern – Das versuche ich seit gestern, aber mehr als 100 Wörter sind es nicht geworden. -> Funktioniert nicht.

2. Nebenhandlungen einbauen – Was, noch mehr???

3. Neue Charakter einführen – Ich kann mir ja jetzt schon nicht mehr alle Namen merken und ein Neuer würde mir das sicher übelnehmen…

4. Aufgeben – So kurz vor’m Ziel? Ganz sicher nicht!!!

5. Es einfach darauf ankommen lassen – Das mache ich dann 5.000 Wörter vor Schluss… ;)

Next Page →

  • Ich unterstütze

    Calmeo365
    Citavi
    Firefox
  • Shops

    Bookshop
    Shirtshop
  • Amazon


  • XING