Vom Manuskript zum Buch…
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30
Dec

Highlights und dunkle Abgründe

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Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu, ein neues Jahr steht vor der Tür – Zeit, einen Blick zurückzuwerfen. Wie immer gab es einige Highlights, ein paar weniger nette Dinge, die das Leben eben so mit sich bringt und auch ein ECHTES ‘Lowlight’.

Highlights 2008
Februar: Ich habe gewonnen! Beim Toyrun-Gewinnspiel auf der bike: einen Gutschein für ein Airbrush bei Pablo Spitzer. Seither hat mein Motorrad eine fliegende Hexe am Tank… *s*

März / September: Urlaub in Frankreich! Zu meinem 30. Geburtstag habe ich von Markus und seiner Familie einen Urlaub geschenkt bekommen – eine Woche mit dem Hausboot durchs mittelalterliche Aquitanien. Der erste Urlaub seit zehn Jahren und der war wirklich toll!

August: Motorradtour nach Italien. War ein großer Spaß, wäre allerdings noch netter gewesen, hätte mein Motorrad den Gardasee selbsttätig gesehen… ^^ Aber das Essen in Riva war super! ;)

November: NaNoWriMo – eine sehr coole Erfahrung.

auch November: Wien hat eine Buchmesse – sie ist definitiv verbesserungsfähig, abe rmal sehen, was der zweite Durchlauf so bringt. Der erste brachte mir eine Einladung zu den Mörderischen Schwestern! *freu*

Dezember: Einladung zum Treffen der Österreichischen Krmiautoren!

Die eher weniger netten Dinge des Lebens
Leider bleibt einiges im Leben nicht aus und so haben wir im letzten Jahr zwei Großväter verloren. Im August starb Markus’ Opa und mein Großvater ist im Oktober eines Morgens nicht mehr aufgewacht, was nach drei Monaten Krankenhaus, Reha, Wiederbelebung wegen unfähigen Personals und weiterem Krankenhausaufenthalt echt fair war! Zumal er daheim sterben durfte. Immerhin!

DAS ‘Lowlight’, aka ‘ein weiterer Abgrund deutscher Bürokratie’
Anfang Dezember im (schon fast) norddeutschen Baddeckenstedt. Eine Familie wohnt seit fünf Jahren in einem Haus in der Straße, in der auch meine Eltern wohnen; man kennt sich vom Sehen, Grüßen, etc. Nach diesen nur fünf Jahren steht plötzlich der Energieversorger in der Tür und will für einen separaten Stromzähler auf der oberen etage des Hauses, von dem die Familie bis dahin nicht einmal etwas wusste, eine Nachzahlung für die letzten fünf Jahre haben. Einmalige Zahlung und zwar plötzlich. Nachdem die Familie gerade die Küche renoviert, der Vater sich kürzlich selbständig gemacht hatte und außerdem Weihnachten vor der Tür steht, ist der Betrag natürlich nicht gerade über. Die Bitte um Ratenzahlung wird abgeschlagen, der Strom abgestellt. Es ist Winter und ar***kalt – der Vater leiht sich von irgendwoher das Geld und spricht an einem Freitag im Advent beim Energieversorger vor, legt die Summe bar auf den Tisch und verlangt, dass der strom wieder angestellt würde. Der Kollege, der das entscheiden dürfe sei nicht da und käme erst am Montag wieder, also bleibt der Strom aus. In der Not organisiert der Vater am folgenden Tag ein Stromaggregat und stellt es im Heizungskeller auf – den Abgasschlauch in den Schornstein eingeleitet, damit es die Familie wenigstens warm hat und vor allem etwas kochen kann. So weit, so gut. Nur, als einer der Söhne am Sonntagmorgen herunterkommt, findet er beide Eltern tot im Bett – von den Abgasen des Stromaggregats erstickt. Frohe Weihnachten wünscht ihr Energieversorger.
Für mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden gehört der Mann vom Energieunternehmen mindestens gefeuert, aber leider wird so etwas wohl in deutschland nicht geschehen, eher wird er wohl noch befördert weil er für drei Tage mehr Geld eingenommen hat, als Strom ausgeliefert wurde oder was weiß ich, was die sich einfallen lassen… ^^ Ich jedenfalls könnte mit so einer Geschichte auf dem Gewissen nicht gut schlafen.

Das neue Jahr hat also gute Chancen, ein paar positive Überraschungen aufzufahren. hoffen wir also, dass es damit in Kürze beginnen wird! ;)

25
Dec

Der Name der Rose – das Spiel

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Was man nicht alles unterm Weihnachtsbaum findet… Diesmal: “Der Name der Rose” als Brettspiel. Gut, wir haben es kürzlich am Wiener Spielefest gespielt und es war schon sehr nett, aber nach zwei Runden gestern Abend kann ich sagen, es macht wirklich Spaß. William und Adson ermitteln im Kloster und jeder versucht, sich möglichst nicht verdächtig zu machen. Gar nicht so einfach, wenn alle derselben Bestrebung folgen und man außerdem am besten nicht einmal verrät, wer man eigentlich ist! Das Einzige, was wirklich fehlt, ist ein ‘echter’ Mord. Aber auf jeden Fall sehr kurzweilig. Rating: ★★★★½

Aus reiner Neugierde: Wieviel hat Umberto Eco jetzt mittlerweile mit diesem einen Buch verdient und wieviel kommt wohl noch mit dem Spiel dazu?

24
Dec

Frohe Weihnachten!

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So, jetzt ist der 24. Dezember da – wie jedes Jahr sehr plötzlich… ;) Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest Euch allen und viele schöne Stunden mit Euren Lieben!

VWB xMas 2008
Pic by beachdair – lieben Dank!!!

22
Dec

4. Advent – Sünnerklaas

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So, mit etwas Verspätung (weil der Mann gestern Geburtstag hatte) und diesmal auch nicht von mir – ein Advendtext auf Plattdeutsch. (Verstaan dou ick des ja, awwa snacken is een andern Sach…)

Nu kiek ins, wo is de Häven so root!
Dat sünd de Engels, de backt dat Broot,
se backt den Wiehnachtsmann sien Stuten,
för all de lüttjen Leckersnuten.

Nu gau de Teller ünner’t Bett,
un leggt jo henun weest recht nett!
De Sunnerklaas steiht vör de Döör,
de Wiehnachtsmann, de schieckt em her.

Wat de Engels backt hefft, dat schüllt ji probeern,
un schmeckt et jo good, so höört he dat geern.
Un de Wiehnachtsmann lacht: “Nu backt man mehr!”
Och, wenn’t doch man eerst Wiehnachten weer!

© Johann Beyer

19
Dec

Mutmacher Blogparade

categories Blog-Parade, Große Vorbilder, Schreiber-Alltag, Tipp! | wong it!    

Mutmacher BlogparadeVor einer Weil bin ich auf die Mutmacher-Bogparade bei Heide Liebmann gestoßen und habe gerade endlich genug Zeit, mir auch mal meine Gedanken zu machen.

Tja, was ist Mut? Ich glaube, es geht im Leben nicht darum, immer vorne an zu sein und sich immer kopfüber in jedes Wagnis zu stürzen. Viel wichtiger ist es, sich selbst aus Krisensituationen wieder befreien zu können – und ‘mutig’, sich dabei helfen zu lassen.

Ich denke gerade an die Zeit vor drei Jahren, als ich für die Uni und – ich gebe es ja nur ungern zu – für einen jungen Mann nach Wien gezogen bin und meine Familie und meine Freunde im fernen Norddeutschland zurückgelassen habe. Ich hatte eine kleine Souterrainwohnung gleich bei der Uni ums Eck und war voller Tatendrang und Hoffnung. Sechs Wochen war alles in bester Ordnung (bis auf, dass der Vermieter in die Wohnung ging während ich nicht da war), dann war Silvester und ‘er’ kam nicht. Seit Monaten waren wir für Silvester verabredet und er hat mich versetzt. Ich saß eine Weile tieftraurig in meiner kleinen Wohnung und raffte mich irgendwann auf, zu einer anderen Party zu gehen – das erste Silvester in einer neuen Stadt allein daheim zu hocken ist ja nun wirklich keine Option. Am Weg nach draußen fiel mir ein Zettel in die Hand, der an der Türklinke befestigt war – die Kündigung für meine Wohnung, die ich doch gerade erst bezogen hatte. Völlig neben mir ging ich zur Party, hatte um Mitternacht einen ziemlichen Zusammenbruch. Das neue Jahr startete für mich ohne Freund, ohne Bleibe und mit Freunden und Familie 1000 Km weit entfernt.

Ich weiß nicht warum, aber nachdem ich mit dem Heulen fertig war, meldete sich mein Kampfgeist. Um drei Uhr saß ich wieder daheim und suchte noch bis in die Morgenstunden im Internet nach einer neuen Wohnung. Meine Sachen hat eine Freundin ein paar Tage später von ‘ihm’ abgeholt und ich bin im Februar in eine hübsche kleine Altbauwohnung in der Nähe des Stadtparks umgesiedelt. Kurz darauf lernte ich einen anderen jungen Mann kennen und ich bin wirklich froh, dass alles so gekommen ist.

Auch wenn man im ersten Moment eigentlich nie weiß, wozu etwas gut ist, vertraue ich doch darauf, dass sich alles immer zum Guten entwickelt, so wie es das damals getan hat. Der Gedanke an die Zeit vor drei Jahren hilft mir immer wieder, in Krisensituationen nicht zu verzagen und mich aufzuraffen, endlich etwas gegen die Ursache des Problems zu tun; ich habe es einmal geschafft, also schaffe ich es auch wieder!

Ich weiß, dass es Menschen gibt, denen es schwerfällt, sich selbst ‘freizustrameln’ – ich weiß nicht einmal, wie ich es damals geschafft habe. Das ist ok, es muss ja nicht jeder ein ‘Münchhausen’ sein. Aber wenn man die Ursache eines Problems erkannt hat, dann muss man auch etwas dagegen tun. Rappelt Euch auf, lasst Euch helfen! Wenn andere Leute das schaffen, dann schafft Ihr das auch! Egal ob Mobbing am Arbeitsplatz, Wohnungskündigung oder was auch immer – das Leben geht weiter, mit oder ohne Euch. ‘Positiv denken’ hilft wirklich. Zu den ganz großen Mutmachern neben meinem Freund, meiner besten Freundin und meiner Familie gehört die ‘Wunschfänger-Engel’-Geschichte von Bärbel Mohr: Ein Problem ist immer etwas Positives, sonst hieße es ja Kontrablem. Wenn man nun ein Problem löst, gibt es ‘Päckchen’ vom Universum. Und zwar nicht irgend etwas, sondern es gehen Wünsche in Erfüllung. Dafür sitzen Engel auf den Wolken und halten Ausschau nach Wünschen, die bis zu ihnen hoch in den Himmel steigen – dazu brauchen die Wünsche allerdings genug Energie, sonst kommen sie ja nie bei den Engeln an. Und je besser man das Problem löst, desto höher fliegen die Herzenswünsche und so bekommt man die Erfüllung hinterher im kosmischen ‘Päckchen’. (Sehr verkürzt, aber ein wirklich süßes Bild! Danke, Bärbel!)

Ich glaube, Stagnation ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann und man muss sich bewegen, um ihr zu entgehen. Es ist vermutlich egal, ob man dabei auch mal einen Schritt zurück macht, solange man sich überhaupt bewegt und dazu gehört es auch, Entscheidungen zu treffen. Irgendein schlauer Mensch hat einmal gesagt, dass man mit jeder Entscheidung eine ganze Reihe an Möglichkeiten ausgrenzt. Viele Menschen haben Angst davor, sich Wege zu verbauen. Aber solange man keine Entscheidung trifft, hat man gar nichts. Für mich ist das ein eindeutiger Appell an den Verstand – da habe ich doch lieber eine tatsächliche Option als nichts – und ich bin sicher, das sehrt Ihr auch so.

18
Dec

Meme. Oder so…

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Kürzlich bin ich beim Krimiblog über ein Meme gestolpert, das Original gibt’s bei Detectives Beyond Borders.

1) Liste die Autoren auf, die Du in diesem Jahr das erste Mal gelesen hast – unabhängig vom Erscheinungsjahr des Buches.
2) Setze die Namen in Fett, deren Bücher Debüts waren.
3) Bitte andere Blogger darum, es Dir gleich zu tun.

zu 1) Ok, mal überlegen… Eva Menasse, Akif Pirinçci, Ephraim Kishon, Anthony Capella, Ingrid Noll, Simon Beckett.

zu 2) Hm, sind keine Debüts dabei – letztes Jahr wären es immerhin zwei gewesen… (Robert Pucher – Katerfrühstück & Diane Setterfield – The Thirteenth Tale)

zu 3) Joa, wer mag, nur zu! ;)

17
Dec

Auf der Suche nach eBooks

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Nachdem ich auf der Buchmesse neulich ja so spannende eBook Reader gesehen und gestern ein wenig Zeit hatte, war ich also auf der Suche nach den HIXBOOKS. Leider gibt es sie nict beim Thalia wie ich bald feststellte. Aber auf der Homepage der HIXBOOKS sind mehrere Buchhandelspartner in allen Bundesländern angegeben, darunter u.a. Morawa auf der Wollzeile. Erfreulicherweise kommt man auch im Morawa Onlineshop weiter, dort gibt es die Reader nämlich auch, freundlich im Menü unter “Bücher” gelistet. Ich muss ja zugeben, reizen tät’s mich schon… ;)

17
Dec

t-7

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Ach du meine Güte! Nur noch sieben Tage bis Weihnachten!!! Herrja, so langsam sollte ich mich wohl sputen, die letzten Geschenke zu zaubern.

Dafür kriegen wir hier so langsam aber sicher einiges auf Reihe, vor allem das ganze Organisatorische haben wir bis zu den Feiertagen sicher erledigt. Ist ja auch was wert. Aber: wo war nochmal die Weihnachtsstimmung???

Weihnachts-Schaaf

15
Dec

Krimi-Montag

categories Krimi, Lesung, Wien | wong it!    

Heute ist es so weit – der zweite Wiener Krimi-Montag startet um 19:00 Uhr in der Buchhandlung Thalia an der Landstraße. Heute zu Gast: Stefan Slupetzky und Regisseur Nikolaus Leytner. Ich bin schon gespannt, was Herr Slupetzky zur aktuellen Verfilmuing seines “Der Fall des Lemming” so zu sagen hat – oft genug ist eine Filmfassung ja ganz anders als das Buch…

14
Dec

3. Advent – Weihnachten unter Sternen

categories Texte, Weihnachten | wong it!    

Weihnachten unter Sternen

Die Nacht stieg auf und mit ihr der Mond. Sein fahles Licht legte einen Schleier aus schimmerndem Silber über die ruhige, weiße Welt. In stiller Stetigkeit glitt er über den Himmel, während unten auf der Erde die Menschen das Weihnachtsfest feierten. Die ersten Sterne funkelten auf, blitzen und blinkten. “Mond, Mond, wir sind auch noch hier! Schein’ nicht so hell sonst sieht uns ja keiner!” riefen sie und funkelten noch angestrengter. Jeder versuchte, heller und schöner zu scheinen als der andere, damit die Menschen sie sähen. Der Mond schmunzelte über diesen Wettstreit und glitt weiter still durch die Nacht. Immer mehr Sterne kamen nun heraus, alle wie Kristalle so scheinend am Nachthimmel und jeder heller als der andere.

Ein kleiner Stern aber, der nicht so hell strahlen konnte, war dabei. Er war sehr traurig, denn niemand schenkte ihm Beachtung. Viel zu hell strahlten die anderen Sterne, viel zu hell war das fahle Mondlicht und die Menschen, die zum Himmel hinaufschauten, konnten den kleinen Stern nicht einmal sehen. So kauerte er sich in eine kleine Ecke der Milchstraße und begann bitterlich zu weinen. Lauter kristallene Tränen fielen zur Erde und jede einzelne war eine helle Sternschnuppe. Die Menschen liefen auf die Straßen um das außergewöhnliche Spektakel zu sehen – dies musste das Weihnachtswunder sein, das sie beobachten durften! “Hey, kleiner Stern! Schau die Menschen unten an!” rief ihm der Mond zu und ein Raunen ging durch den Himmel, als alle Sterne sich suchend nach dem Ursprung der kristallenen Tränen umschauten. Für einen Moment vergaßen sie, sich anzustrengen und der kleine Stern konnte all die Menschen sehen, die mit offenen Mündern zu ihm heraufblickten. Als er das sah, weinte er nur noch umso mehr – nicht aber aus Traurigkeit, doch vor Freude darüber, dass er nun doch beachtet wurde. Er war so stolz, dass er ganz hell wurde und alle anderen Sterne überstrahlte. Und die Menschen sahen ihn und allen war plötzlich klar, dass dieser helle Stern der Weihnachtstern war.

Doch nur der Mond und die Sterne wussten, dass das eigentliche Weihnachtswunder nicht die Sternschnuppen waren, sondern dass ein kleiner Stern, gerade noch klein und glanzlos, doch etwas ganz besonderes vollbracht hatte und in dieser heiligen Nacht von allen beachtet und geehrt wurde.

Und der Mond glitt weiter still über die schneebedeckte Welt – dem neuen Tag entgegen.

© Klaudia Zotzmann

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