Vom Manuskript zum Buch…
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29
Sep

eBooks gratis

categories Schreiber-Alltag | wong it!    

Die Libreka Download Days beginnen heute! Jeden Dienstag ein anderes eBook zum kostenlosen Download und während der Buchmesse sogar jeden Tag ein “Book of the Day”.

Was man dazu braucht? Adobe Digital Editions (ich hatte ja schon vor Ewigkeiten über die Version 1.0 berichtet), einen Adobe-Account und einen Account auf libreka.de.

Das aktuelle Download-Buch ist Judith Maria Gillies: Unsere Nullerjahre.

Super Sache, aber leider wegen der unterschiedlichen Mehrwertsteuer (was bei Gratisbüchern jetzt eigentlich wurscht sein solte) nur von Deutschland aus downloadbar. Schade!

27
Sep

Diese Stille…

categories Krimi, Marketing, Schreiber-Alltag, Verlage | wong it!    

Ja, die täuscht. Nur weil hier derzeit noch nicht viel Neues zu lesen war, heißt das nicht, dass ich jetzt schmollend vor’m Fernseher hänge und warte, dass die Welt besser wird. Im Gegenteil, ich bin total im Stress. In den letzten anderthalb Wochen habe ich für meinen Kriminalroman einen Klappentext und ein Exposée geschrieben und fleißig mit Verlagen konferiert. Bisher gab es nur von Gmeiner und dtv eine Absage wegen allgemeiner Überfüllung. Alle, mit denen ich persönlich gesprochen (telefoniert) habe, haben eine Leseprobe angefordert! *freu* Leider gibt es erstaunlich viele Verlage, die einem überhaupt keine Chance geben (oder nur ein doofes Kontaktformular), um eine Voranfrage zu stellen, ob am Thema überhaupt ein generelles Interesse besteht; die Lektoren wäre ja ach so beschäftigt mit all den zig ungefragten Einsendungen, die da pro Tag reinflattern. Ach was! Ich hätte ja beispielsweise vorher nachgefragt, ob Sie mein Thema überhaupt interessiert! Damit würden sie sich sicherlich einige Tausend Einsendungen pro Jahr sparen – und den Autoren auch! Das ist viel Zeit und viel Portogeld… Ganz besonders unfreundlich waren sie übrigens beim Heyne Verlag, die kriegen jetzt KEINE Leseprobe von mir. Da veröffentliche ich den Roman lieber gar nicht oder von mir aus noch bei BoD, aber bei Heyne ganz sicher nicht. Sauhaufen.

Insgesamt habe ich vorab 13 Verlage angeschrieben / angerufen, zwei Absagen bekommen, sechs Exposées & Leseproben eingeschickt und warte noch auf sieben Antworten.

Nach einigen Verlagsanschreiben bin ich drauf gekommen, dass das alles ziemlich fad ausschaut und dann habe ich mir noch ein eigenes Briefpapier gebaut. Sieht gleich viel netter und persönlicher aus und war mit OpenOffice auch gar nicht so schwer. (Dokument erstellen -> speichern unter “Dokumentvorlage” -> noch zweimal bearbeiten bis alles passt, Headerbild rein -> fertig.)

Am Freitag war im Übrigen mal wieder ein Treffen der österreichischen Krimiautoren und auch dort wurde viel über Verlage, Verträge und Verwandtes diskutiert… Und überhaupt war es ein sehr netter Abend!

16
Sep

Projekt: Dissertation #16

categories Schreiber-Alltag, Universität | wong it!    

So, nu isses so weit. Seit 10 Tagen bin ich kurz davor, die ganze Arbeit einfach zu löschen, meinen Prof anzurufen (oder meinen Freund zu bitten, dies zu tun) und ihm zu sagen, ich hab’ keinen Bock mehr. Wozu mach’ ich den Sch*** überhaupt? Schnauze voll. Ja, ich schmolle wirklich das Thema an. Und die gesamte Philosophie. Blöder Verein. Reden alle schlau daher und keiner kommt auf den Punkt.

Ok, der Anfang der Krise war das letzte Buch, das ich – zu dem Zeitpunkt noch glücklich – aus der Bibliothek ergattert habe. Aufsatzsammlung und Diskussionsprotokolle zu einem Symposion zum Thema Ästhetik. Hurra. Und dann habe ich schon alleine für den ersten Beitrag 5 (!) Anläufe gebraucht, den Text überhaupt zu lesen. Es gibt Leute, die sollten einfach nicht schreiben. Never ever. Sind wahrscheinlich durchaus schlaue Leute, aber ohne Talent wenn es darum geht, Inhalte schriftlich zu vermitteln. Und ich frage ich grad ernsthaft, warum ich mir die Mühe machen sollte, zu diesem “Sauhaufen” von Schriftensammlung noch meinen Teil dazuzugeben. Das will eh keiner lesen. Und warum auch? Die Welt hat wichtigere Probleme als zu erörtern, ob und wenn ja warum die ästhetische Erfahrung mit der religiösen Erfahrumg verwandt oder gar identisch ist. Generell ist der Begriff Ästhetik schon so dermaßen ausgelaugt und misshandelt worden (vom Schönen mal ganz zu schweigen!), da muss man nicht auch noch auf den weiter einprügeln. Und so wie Heidegger für jedes und alles einen neuen Begriff einzuführen ist mir dann auch zu mühsam.

Ja, ich weiß, ich klinge gerade sehr genervt und zweifelnd und ich bin gerade auch mit meiner Motivation bezüglich der Arbeit so ziemlich am Boden. Aber keine Panik, ich kenne mich. In Kürze regiert wieder die Vernunft und ich denke mir, dass ich die ganzen Bücher jetzt sicher nicht umsonst gelesen haben will; vom Exzerpieren mal ganz zu schweigen. Es gibt also sicher bald wieder ein Statusupdate. Und bis dahin bringe ich jetzt weiter Leute um. Schriftlich.

7
Sep

Von Jahr zu Jahr

categories Bücher, Inspirationen, NaNoWriMo, Schreiber-Alltag, Tipp! | wong it!    

Ich hatte ja kürzlich erwähnt, dass ich mich wochen- und monatelang damit beschäftigen kann, den Kalender für’s Folgejahr herzurichten. Auf Jackys Anfrage verrate ich also ein wenig mehr davon… ;) Allerdings kam ihre Anfrage genau einen Tag zu spät und so habe ich schon ein ganzes Teil vorgearbeitet gehabt…

kalender01.jpgAlso, man nehme einen neuen Kalender, den alten Kalender (für die ganzen Geburtstage etc.), Stifte, Kleber und alles, was man an zweidimensionalem Tand zur Dekoration so finden kann. Ich glaube, das ist ganz ähnlich wie Scrapbooking, nur praktischer, weil man den Kalender ja jeden Tag mit sich rumschleppt. kalender04.jpgUnd einen schlichten Kalender kann ja jeder haben…

Warum ich überhaupt noch einen Papierkalender benutze wenn ich doch ein iPhone habe? Ganz einfach. 1. können digitale Daten verloren gehen (oder gar das Telefon gestohlen werden…) und 2. trage ich ganz gerne Ereignisse im Kalender ein, für die ich im iPhone sicher keinen “Termin” oder so etwas anlegen würde. Beispielsweise: “Kuchen backen”, “Brief an … abgeschickt” oder “neue Brille abgeholt” – dann kann ich nachschauen, seit wann ich die Brille habe, auch wenn ich die Rechnung dazu verschlampen würde.

Also los.
kalender02.jpgZuerst suche ich in meinem Bilderordner am Rechner all die Bilder zusammen, die mir besonders gut gefallen – Fotos vom letzten Urlaub, kleine Cartoons, LOL-Cats, alles, was mir gefällt. Seit meinem letzten Geburtstag gibt es einen Farblaserdrucker im Haus :) im letztn Jahr bin ich mit all diesen Bildern auf einem USB-Stick dann zum Copyshop meines Vertrauens gepilgert und habe sie mir ausdrucken lassen. 2 DinA4-Seiten Farbdruck bringen einen heutzutage preislich ja auch nicht mehr um. Dann alles ausschneiden und nach passenden Daten für die einzelnen Bilder suchen. Beispielsweise “Bild von einer Katze mit Weihnachtsmütze” -> “Weihnachtswoche”; “Bild von meinem Freund” -> “unser Jahrestag”, etc. “Bilder von Schreibgeräten” -> “November” (NaNoWriMo). ;)

Dann markiere ich alle Feiertage farbig, merken tu ich mir die nämlich eh nie und stehe dann vorm Laden und wundere mich, warum ich nicht reinkann… 2010 werden diese zur Abwechslung mal gelb. Dann alle Geburtstage, Jahrestage und sonstige wiederkehrende Termine übertragen. kalender06.jpgJa, und so weit bin ich bisher auch schon gekommen…

Als Nächstes kommen noch mehr Bilder – ein paar habe ich bereits passend zu Ereignissen, von denen ich weiß, dass sie im nächsten Jahr stattfinden werden – wie beispielsweise mein Uniabschluss – wo ich aber noch keinen festen Termin weiß. Dann finde ich sicher noch ein paar nette Sticker oder Motive, die dann über die Zeit noch Einzug in meinen Kalender finden werden. Ich habe auch schon Briefmarken, Teile von Verpackungen, Bänder (im Übrigen auch Zeichenlitze, falls die nicht schon von Werk aus im Kalender steckte!) und was mir sonst noch so zwischen die Finger kam, eingeklebt. Hauptsache es ist noch Platz zum Notieren von Terminen! ;)

Buntes Ausmalen kommt erst, wenn der Kalender in Benutzung ist – ganz nach Jahreszeit, Wetter und Stimmung und zu den jeweiligen Anlässen passend. In diesem Jahr habe ich das leider etwas vernachlässigt, sonst gäbe es dazu auch ein Bild, aber ich denke, das könnt Ihr Euch auch so vorstellen, oder?

Ach ja, die ersten Termine für’s nächste Jahr stehen auch schon drin:
20. Jänner 2010: Mark Benecke-Seminar in Wien (wenn ich mir die Teilnahme bis dahin leisten kann…)
5. Februar 2010: Kaffeesiederball
18.-21. März 2010: Leipziger Buchmesse
20. Juni 2010: Toyrun
6.-10- Oktober 2010: Frankfurter Buchmesse

3
Sep

Na, das geht ja noch…

categories Inspirationen, Internet | wong it!    
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2
Sep

Projekt: Dissertation #15

categories Schreiber-Alltag, Universität | wong it!    

Doktorarbeit
So, gestern noch zwei Sammelbände aus der Bibliothek geholt, die ja glücklicherweise wieder geöffnet hat! *jubel* Jetzt habe ich für das erste Kapitel noch 6 Aufsätze vor mir und dann das Buch, das der Erstprüfer meiner Diss im letzten Jahr veröffentlicht hat. Themenrelevant. Sollte ich dann wohl besser gelesen haben… ;) (Hab ich eh schon einmal, aber da hab ich es blöderweise nicht gleich exzerpiert! *patsch* Aber gut, wenigstens zwei oder drei Kapitel kann ich mir sparen…)

Zur Statistik:
Literatur: 89 Titel
geschriebene Seiten: 89 -> Noch immer Gleichstand! ;)

Citavi

2
Sep

Hannes lebt!

categories Schafe | wong it!    

hannes-1.jpgJuchuu, mein Lieblings-Reiseschaf lebt auch noch! Hannes hat sich kürzlich auf einer Oldtimer-Traktoren-Show amüsiert. Jetzt bin ich ja mal gespannt, was dem Kleinen als Nächstes noch alles passiert. ;)

2
Sep

Lebenserhaltende Maßnahmen

categories Hardware, Schreiber-Alltag | wong it!    

Und zwar für mein Notebook… Eigentlich hatte ich mit der Anschaffung eines Notebooks beabsichtigt, eben KEINEN Standrechner zu haben und somit nicht immer an einen Platz gebunden zu sein, wenn ich arbeiten will/muss. Im Sommer pilgere ich gern ins Schlafzimmer, da ist es kühl und im Herbst und Frühjahr ist der Balkon toll zum Arbeiten. Im Winter krümel ich mich gern mit Decke und Tee auf die Couch… Nur mein Notebook macht jetzt nicht mehr mit – der Akku hält nur mehr eine halbe Stunde, die Tastatur spinnt (neulich hat die Backspace-Taste gehangen und ständig all meinen gerade geschriebenen Text wieder gelöscht!) und außerdem wird’s zu heiß. Aber die Diss muss es jetzt noch durchhalten und ich weiß jetzt schon, was ich mir von meinem ersten Geld von was auch immer ich hinterher mache, kaufen werde… Egal, das ist noch etwas hin und so muss mein liebes altes (naja, 2 1/2 Jahre) Notebook also noch etwas durchhalten. Und ich auch. Am Schreibtisch…

Notebook mit Logitech Alto Notebook-HalterungEine Logitech Alto Express Notebook-Halterung sollte das Hitzeproblem zumindest teilweise beheben, da das Notebook jetzt mehr Luft von unten bekommt.

Und dann habe ich zum Glück noch eine Tastatur und eine Maus im Regal liegen gehabt.
Notebook mit festem Standplatz

Nur an das Tippen mit einer normalen Tastatur muss ich mich jetzt erst wieder gewöhnen… *ächz* Und der Bildschirm ist plötzlich auch ziemlich weit weg… *blinzel* Naja, wird schon werden und wir werden uns wohl oder übel mit der Situation arrangieren (müssen). Und für mobiles Arbeiten habe ich ja immer noch mein Asus 1000HE. Alles wird gut…

1
Sep

1000€ für Bücher…

categories Bloggen, Bücher, Schreiber-Alltag | wong it!    

… und Schreibwaren – eine hypothetische Frage von schriftstellerwerden.de.

“Heute ist Ihr Glückstag! Sie können sich aussuchen, was Sie möchten. Bis zu einem Wert von 1.000€ gehört es Ihnen!”

Du hast eine Stunde Zeit, um dir etwas auszusuchen, und kannst dir alles mitnehmen, was du möchtest: einen dicken Schmöker, einen Ratgeber, einen Laptop, Belletristik, einen Schreibtischstuhl, Hörbücher, einen tragbaren PDF-Reader, Notizbücher, ein Sachbuch. Alles was du in einem gewöhnlichen Buchladen oder als Bürobedarf bekommen würdest ist erlaubt… Was wünschst du dir im Augenblick am allermeisten?

1. Einen neuen Rechner. Ganz dringend. Mein altes Notebook gibt gerade so langsam aber sicher den Geist auf… *sfz*
Also, Platz 1: z.B. Sony Vaio VGN-NW11S/S.G4 15,5 Zoll Notebook mit 2.1GHz, 4GB RAM, 320GB HDD = 786,95€

2. Einen Kalender für 2010. Ich gebe zu, das “Einrichten” des Kalenders für das Folgejahr ist bei mir ein allherbstliches Ritual und dauert über Wochen – Bilder sammeln, kopieren / ausdrucken, einkleben, Daten übertragen, Termine eintragen. Da kann ich mich stundenlang mit beschäftigen…
Platz 2: Moleskine Weekly Notebook 2010 = 10,95€

3. Der Herbst naht mit großen Schritten und nur Schreiben kann ich auch nicht. Da schlägt dann gern mein Basteltrieb durch und in letzter Zeit ist der mal wieder sehr auf Maschenware fixiert… ;)
Platz 3: Knitting Little Luxuries = 15,38€

4. Und weil’s bald Zeit wird für Tee und Kekse und Kuschelsachen zum guten Buch und der Couch und ich meine Nähmaschine mag, noch dieses:
Platz 4: Sew U Home Stretch = 18,09€

Ok, bisher sind das 827,89€. Schade, ein Sony eReader geht sich jetzt nicht mehr aus, aber die wirklich interessanten mit WiFi kommen eh erst nächstes Jahr auf den deutschsprachigen Markt. Na gut… Also noch ein paar “herkömmliche” Bücher.

Anni Bürkl: Schwarztee = 11,90€
Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde = 12,90€
Simon Beckett: Leichenblässe = 19,90€
Jasper Fforde: First Among Sequels (Thursday Next) = 15,99€
James Patterson: 7th Heaven (Womens Murder Club) = 8,99€
James Patterson: 8th Confession (Womens Muder Club) = 13,95€
Ingrid Noll: Ladylike = 9,90€
Helga Schimmer: Komm, stirb für mich! = 16,90€
Michael Tsokos: Dem Tod auf der Spur = 8,95€
Mark Benecke: Mordmethoden = 8,95€
CSI-Forensik für Dummies = 19,95€
Jonathan H. Pincus: Base Instincts – What Makes Killers Kill? = 10,99€
Bill Bass: Der Knochenleser = 8,95€

Gesamtsumme: 999,50€ Hach ja, das wäre was! *sfz*

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